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Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück (1980)

Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 1/10)
eingetragen am 19.03.2009, seitdem 679 Mal gelesen


Abt. Ideenklau aus Italien

Bei welchem Film könnte hier wohl abgekupfert worden sein? Hmm auf dem Cover steht "Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück" Baujahr 1980, irgendwann krieg ich´s noch raus. Die hochkomplex Story, so ich sie richtig kapiert habe, handelt von einer außerirdischen Lebensform, die sich durch eine zurückgekehrte Weltraumlandekapsel in Form eines Steines? auf die Erde gemogelt hat, mit dieser im Meer landet und wenig später irgendwo in der Wüste?? von einer handvoll Höhlenforscher gefunden wird und diese der Reihe nach niedermeuchelt.
Daraus könnte man durchaus einen fetzigen SF-Horror Reißer drehen, jedoch merkt man bereits in den ersten 20 Minuten das der unbekannte Regisseur Ciro Ippolito etwas anderes mit dem geneigten Zuschauer vor hat. Es wird Zeit geschunden ohne Ende.  Minutenlang müssen wir erdulden wie ein Ruderboot an Land schippert, unwichtige Fernsehinterviews gegeben werden oder die Darsteller gefühlte Stunden irgendwelche Höhlenwände rauf und runterkraxeln ohne das auch nur ein winzig Hauch von Storyentwicklung schüchtern die Hand hebt. Wenn Filmszenen derart unnütz aufgebläht werden, merkt man erst welch tiefes Vertrauen in das Drehbuch da gewesen sein muß.
Außerdem strotzt Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück nur so vor Logiklöchern, wieso liegt dieses Steinalien auf einmal mitten in der Wüste rum, obwohl es höchstens Stunden zuvor am Strand ein Mädchen angegriffen hat, wieviele Forscher gibt es eigentlich? Beim Einstieg in die Höhle waren es in der Totalen noch deutlich 7, innen waren es auf einmal 8, die jedoch nie alle in das einzige Auto zur Anreise gepaßt hätten (wo die dann noch Ihre umfangreiche Ausrüstung verstaut haben wollen frage ich lieber erst gar nicht).
Apropos Höhlenforscher. Wenn dieser Deppenhaufen von Dumpfbirnen ernsthaft Wissenschaftler darstellen sollen, dann wird George W. Bush der nächste Friedensnobelpreisträger. Diese Schwachmatentruppe benimmt sich wie ein Rudel 12-jähriger bei einem Klassenausflug (un damit würde man wahrscheinlich eher die Kiddies mit beleidigen). Zudem wird die Idiotenansammlung auch von Darstellern präsentiert, die selbst in einem Troma Film nicht mal die Kaffeemaschine bedienen dürften, geschweige denn von vorne in eine Kamera gucken. Absolut grauslig.
Ok, ich denke man merkt, ich kann den Streifen nicht leiden. Hier stimmt aber auch leider mal überhaupt nichts. Alles ist amateurhaft, Regie, Score, Kamera, Beleuchtung, Cut, Creature Design (das Vieh spottet wirklich jeder Beschreibung), Drehbuch, Synchro u.s.w., sorry ich finde beim besten Willen nix was ich positiv dagegenhalten könnte. Nicht mal als Trashfilm ist diese Megagurke zu genießen. Bleibt leider nur zu sagen Alien - Die Saat des Grauens kehrt zurück ist eine ultrabillige, megaschlechte, kreuzlangweilige Alienkopie ohne auch nur ein Fitzelchen einer eigenen Idee zu haben. Ab in die Tonne damit
1/10


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