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Blackout (2007)

Eine Kritik von JasonXtreme (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 14.10.2009, seitdem 164 Mal gelesen


Ein großes, altes Mietshaus, welches gerade renoviert wird. Es leben kaum Personen in dem Haus. Eines Abends steigen der Arzt Carl und die junge Asthmatikerin Claudia in den Fahrstuhl und wollen nach oben. Just als sich die Türe schließt greift eine Hand hinein und der junge Biker Tommy gesellt sich zu den beiden. Die drei kennen sich nicht - und als plötzlich der Fahrstuhl stecken bleibt müssen sie eine lange Nacht in diesem Aufzug verbringen. Jeder hat einen Grund wieder so schnelll wie möglich herauszukommen - jedoch entpuppt sich einer der drei zudem als psychopatischer Serienkiller...

Fazit:
Ich war zunächst sehr skeptisch als ich den Film in der Leihe sah. Könnte wieder eine dieser endlosen Billigproduktionen sein, die jede Woche die Videotheken überschwemmen. Zumal es erst Regisseur Rigoberto Castanedas zweiter Spielfilm ist und ich von dem noch nie was gehört hatte. Dann las ich ein paar positive Dinge im Netz - und ich las es sei eine Buchverfilmung, was mich eh erstmal aufhören lässt. Also eingepackt und angesehen...

...was soll ich sagen? Der Film ist definitiv ein kleiner Geheimtipp! Endlich wiedermal ein Film, der es schafft nach und nach Spannung aufzubauen und das bis zum Ende beizubehalten! Da tut natürlich auch die Laufzeit eine Menge dazu - die ist mit 75 Minuten zwar kurz - aber meiner Meinung nach keine Minute zu kurz oder zu lang! Das sage ich selten bei Streifen mit einer so kurzen Verweildauer in meinem Player. Die unbekannten Darsteller tun ihr Übriges dazu - diese spielen einfach gut und überzeugend - und es ist schön mal frische Gesichter zu sehen!

Zur Haupthandlung, die ausschließlich in dem Aufzug stattfindet, erfährt man in Rückblicken und Einblendungen, warum jeder Einzelne in diesem Fahrstuhl steckt - und wie er dorthin kam bzw. was er noch zu tun hat. Der Hauptplot plätschert anfangs regelrecht gemächlich dahin, steigert sich in den letzten 20 Minuten stetig weiter, und endet in einem für mich superben Finale! Zwar kann man vieles von hier auch im deutschen Klassiker ABWÄRTS finden - dieser geht aber dann doch in eine andere Richtung und hat ja so gut wie keine Rahmenhandlung ;)

Die Freigabe ab 18 basiert lediglich auf zwei bis drei Szenen - es ist für Gorehounds definitiv nicht viel geboten! Das vorweg - der Film ist in den UK geschnitten, was mit einer Sex/Gewaltszene zu tun hat - bei uns ist er in seiner Forum uncut zu bewundern. Für alle Fans von gepflegten Psychothrillern würde ich sagen -> Zugreifen!


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