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Kraven (1990)
Eine Kritik von Graf Zaphod (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 08.12.2009, seitdem 289 Mal gelesen
Grandios. Ich wollte mal wieder etwas sehen, in dem Stil von Freitag der 13. Schon wieder die alten Schinken rauskramen? Du hast da doch noch diesen Neverhorst Film, den du noch nicht gesehen hast...Na ja, wird wohl nich das selbe sein.
Denkste...Kam stellenweise atmosphärisch tatsächlich an die Slasherklassiker heran.
Schauspielerische Leistung war genauso, wie man es für erstlings bzw. Frühwerke erwarten kann.
Entgegen der Behauptung, man erkenn schon den Stil der Nerverhorst Company, muss ich sagen, man erkennt sie noch nicht wirklich.
Der Humor steht fast komplett im Hintergrund und tritt erst gegen Ende ein wenig hervor und ist noch lange nicht so ausgeprägt, wie später.
Und über den Schnitt der damaligen Fassung kann ich leider nichts sagen, aber die Redux Version zeigt, dass Thilo weiß was er tut. Er hat aus den vermutlich viel zu langen Sequenzen von einst einen recht rasanten und gut erzählten Slasher-Trashstreifen gemacht.
Im Regiekommentar mit Gastkommentator Jörg Buttgereit, erfährt man, was zu welchem Teil gehört und mit dem Wissen, kann ich sagen, der Film ist wirklich sehr gut geschnitten worden.
Fazit: Sogar dieses Frühwerk war jeden Cent wert und jeder der auf Slasher steht und nichts gegen Hardcore-Trash hat, sei dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt.
Vielleicht dürfen wir uns ja eines schönen Tages anderer alter Neverhorst-Streifen erfreuen.
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