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Nebel, Der (2007)

Eine Kritik von Daemonik (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 07.07.2008, seitdem 461 Mal gelesen


Story:

In Folge eines gewaltigen Sturms zieht eine dichte Nebelwand durch die Kleinstadt Castle Rock. David Drayton und sein Sohn Billy befinden sich gerade im Supermarkt als der Nebel die Stadt komplett umhüllt. Schnell stellt sich heraus, dass im Nebel todbringende Kreaturen lauern und die Menschen im Supermarkt gefangen sind. Bedingt durch diese Extremsituation kommt es zu Konfklikten innerhalb der Gruppe und somit zu einer weiteren Gefahr...


Kritik:

"The Mist" ist wahrlich eine der besten Stephen King Verfilmungen überhaupt. Frank Darabont schafft es in seiner bereits vierten King-Adaption, nach "The Woman In The Room", "Die Verurteilten" und "The Green Mile", mit einer spannenden und atmosphärischen Inszenierung den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Die Vorstellung sich in solch einer Situation zu befinden ist schon beängstigend und genau dieses Gefühl wird einem während des Filmes vermittelt. Endzeit-Stimmung vom Feinsten...
Innerhalb der zufällig zusammengewürfelten Gruppe von Menschen, die im Supermarkt gefangen sind, wird man mit den verschiedensten Charakteren konfrontiert. Dieses führt unweigerlich zu Konflikten und schließlich zu einer Spaltung der Gruppe. Hervorzuheben diesbezüglich ist die völlig durchgedrehte, religiöse Fanatikerin Mrs. Carmody, die mit fortschreitender Handlung immer mehr an Einfluss gewinnt und die Angst der Menschen ausnutzt um diese mit ihrer biblischen Weltanschauung zu indoktrinieren. Diese Person ist wirklich nervig und hat es fast geschafft mich in meinem eigenen Wohnzimmer in Raserei zu versetzen ;-) Dieses als Kritikpunkt anzusehen wäre allerdings nicht fair, denn es ist sicherlich nicht der Regelfall, dass es einem Filmcharakter gelingt solche Reaktionen auszulösen.
Ganz nach dem Motto das Beste kommt zum Schluss endet dieser Film wirklich mit einem Kracher. Es kommt nicht allzu oft vor, dass ich nach einem Film zunächst mal sprachlos im Sessel saß.
Die Leistungen der Darsteller sind allesamt solide ohne dass jemand besonders heraussticht. Marcia Gay Harden verkörpert Mrs. Camody zwar gut, jedoch ist die Wirkung des Charakters wohl eher auf ihre durch das Drehbuch auferlegte Weltanschauung und ihren überaus nervenraubenden Predigten zurückzuführen, als auf eine überragende schauspielerische Leistung.

Fazit:

Absolut sehenswerte King-Verfilmung!!! Für Fans vom "Meister des Horrors" ein Muss, aber auch für alle anderen wirklich spannende Unterhaltung.

Dafür gibt´s satte 8/10 Punkte...


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