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Nebel, Der (2007)

Eine Kritik von Bill is killed (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 10.07.2008, seitdem 637 Mal gelesen


Frank Darabont hat bekanntermaßen ein Händchen dafür die Romane von Stephen King zu verfilmen. Nach dem genialen die Verurteilten und dem gelungenen The Green Mile, waren meine Erwartungen an die Verfilmung von der Nebel sehr hoch.

Doch nach den ersten Stimmen über den Film senkten sich meine Erwartungen erheblich.
Als ich den Film dann sah, hatte ich gar keine Erwartungen mehr. Die
Kurzgeschichte von King kannte ich nicht und konnte mich daher auch von der
Story überraschen lassen. (Ja, ich wusste nur das es um Nebel geht)

Der Film kommt sehr schnell zur Sache, was mich einer Lauflänge von fast 2 Stunden zunächst verwundertet. Anfänglich zeigt sich „The Mist“ auch nicht grade als origineller Film, sondern zeigt das 1000x gesehene „Menschen, Monster und kein Ausweg“ Schema.

Nach dem die ersten Protagonisten das Zeitliche segnen und die Verbleibenden durchdrehen wird der Film richtig interessant. Der Zuschauer erkennt das außerhalb des Kaufhauses Uhrzeitähnliche Monster lauern, doch auch, dass andere „Monster“ für Thomas Jane und seinen Sohn gefährlich werden können. Federführend hierbei ist insbesondere Marcia Gay Harden, welche die hoch religiöse Mrs. Carmody spielt.
Das ganze ist so nerv tötend, dass man als Zuschauer der guten Dame einen
Gastauftritt in dem ein oder anderen Hostel wünscht, was dass ganze meiner
Meinung nach genial macht. Lange habe ich nicht mehr einen solchen Hass gegen einen Filmcharakter gehegt wie gegen Mrs. Carmody.

Ihr gelingt es binnen kürzester Zeit einen Großteil der Anwesenden Personen in ihren christlichen Wahn zu ziehen. Interessant und beängstigend ist hierbei zu was Menschen in Extremsitutaionen in der Lage sind. Das ganze ist unschön und hart, wirkt aber zu keinem Zeitpunkt unrealistisch (dafür sind die
angesprochenen Uhrzeitähnlichen Monster vor der Tür zuständig)

Die Geschichte schafft es in den 2 Stunden spannend zu bleiben und regt zum
Nachdenken an. Auch wenn die CGI Effekte nicht die besten sind, so kann man
auch hiermit noch leben.

Fazit:
The Mist kann sich natürlich nicht mit Die Verurteilten messen, doch zählt er
dennoch zu den besseren King Verfilmungen. Endlich nochmal ein wirklicher
Schocker, der brutal und spannend ist und bis zum Ende überzeugen kann. 8/10
Punkten!


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