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Nebel, Der (2007)

Eine Kritik von Killswitch (Bewertung des Films: 1/10)
eingetragen am 21.08.2008, seitdem 694 Mal gelesen


Eines Vorweg, ich wurde gewarnt vor diesem Machwerk, aber ich musste mir das dennoch geben, um mir ein eigenes Bild zu machen.

Spoiler sind hier drin, machen aber den Bock auch nicht fetter als er schon ist...

Was ist das bitte für ein Million-Dollar-teures Drecksfilmchen? Ich kann einfach nicht fassen, was Frank Darabont (The Green Mile, Die Verurteilten) hier uns, dem allesfressenden Konsumenten vorlegt.
Sofern ich kann, meine Gemütslage ist gerade der Qualität des Films angepasst, versuche ich das ganze mal aufzuschlüsseln.

Recht spannend beginnend, schlägt "The Mist" (wie war der Titel doch ist) schnell in hahnebüchenen Schwachsinn um. Da haben wir einerseits die depperten Amis die Hamsterkäufe nach einem Tornado machen (als ob es die dort so selten gibt), dann das im hiesigen Supermarkt alles an Randgruppen sowie natürlich eine komplett bescheuerte Bibel-Tante die einem so dermaßen auf den Sack geht, das man der debilen Kuh am liebsten mit der bloßen Hand den Hals umdrehen möchte. Marcia Gay Harden spielt so penetrant wiederwärtig, das man, wäre der ganze "Mist" nicht sowas von schlecht, sie für nen Oscar nominieren könnte. Und natürlich den Anti-Helden (Thomas Jane, The Punisher, Thursday) mit seinem kleinen Sohn. Letzterer ist ebenso penetrant wie die Fromme-Pissflitsche. Sowieso ist der ganze Schinken voll mit Overacting. Jeder, absolut jeder passt sich dem Niveau des Filmes an.

Als wäre das nicht schon schlimm genug, sehen die Special Effects dermaßen grottig aus, das man am Amiga bessere Grafik hätte. Rieseninsekten.. ja sicher.. und das durch Nebel vom Militär.. und George Bush ist Pazifist... Besonders "elegant" ist dann der Brontosau.... äh.. sagen wir besser Hochhaus-Käfer dazu, gen Ende. ARGH!

Frank Darabonts Drehbuch aus der Kings Kurzgeschichte ist evtl gar nicht mal so schlecht, hätte er nicht beim drehen die ganze Zeit geschlafen, und den Darsteller ihr Talent unter die Nase gehalten. Das ihn hier geritten hat, weiß wohl nur er selbst...

FAZIT:

Ich bin großer Stephen King-Fan. Allerdings lese ich lieber seine Bücher, als die Kino-Adaptionen zu schauen. Was dieser "Mist" hier nun soll, ist mir Schleierhaft. Mieseste Dialoge, schlechte Effekte, grottige Schauspieler. All das ist anscheinend nur dafür da, um den Zuschauer mit einem "krassen Ende" (was keines ist) für dumm zu verkaufen und das Geld dem Armen Menschenvolk aus der Tasche zu ziehen. Man sollte es lieber den Leuten geben, die sich nicht veräppeln lassen wollen, womit sie Kopfschmerztabletten und Valium kaufen können, damit sie nicht vor Wut den Fernseher zertrümmern!

1/10


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