|
 |

Ansicht eines Reviews
Mulholland Drive - Straße der Finsternis (2001)
Eine Kritik von sir1ree (Bewertung des Films: 3/10) eingetragen am 14.05.2008, seitdem 487 Mal gelesen
Ok, heute also ein viel gepriesener Film von David Lynch, sozusagen ein Meilenstein und Muss für Cineasten. Mal ganz ehrlich: Mulholland Drive ist mal so eine richtig lahme Schlaftablette. Verschiedene Interpretationsmöglichkeiten hin, superintelligente Story her, dieser Streifen war wirklich ein Upturner der feinsten Sorte. Die ersten 90 Minuten waren zwar nicht gerade das Gelbe vom Ei, hatten aber zumindest einige amüsante Szenen zu bieten, die aber eher an Tarentino erinnerten, als an einen Mystery Film. Apropo Mysterie, das brünette Unfalopfer ging mir die ersten eineinhalb Stunden mit ihrem lahmen Gesichtsausdruck dermaßen auf den Sack, dass ich kaum Worte dafür finde. Nachdem die eigentliche Spielfilmlänge vorbei ist, folgt recht aprupt der Mysterieteil, der ja angeblich so verschachtelt und clever gestaltet wurde. Aber da mich die Schmonzette um das brünette Tittenwunder schon vorher nicht interessiert hat, gelingt es dem unnötig konfusen Schlußteil auch nicht mich vom Hocker zu reißen. Ich gebe zu, den Müll eh nicht so ganz verstanden zu haben, da ich mich im Laufe der unendlich in die Länge gezogenen Szenen schnell im Halbschlaf befand. Warum das Ganze auch noch Überlänge haben muss, bleibt völlig fraglich.
Lob gibts für eine süße Naomi Watts und ein paar gelungene Szenen, ansonsten geht mir David Lynch's Meisterwerk meilenweit am Arsch vorbei.
 | "Surprise me!" BETA |
Zur Übersichtsseite des Films Liste aller lokalen Reviews von sir1ree
Zurück
 |
 |
|