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Mulholland Drive - Straße der Finsternis (2001)
Eine Kritik von Mr. Purple (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 06.01.2004, seitdem 409 Mal gelesen
Eine genaue Inhaltsangabe über "Mulholland Drive" zu lesen würde länger dauern als den Film zu sehen. David Lynch´s "Mulholland Drive" ist noch rätselhafter als "Lost Highway" und selbst in dem Moment wo man alles verstanden hat, was es zu verstehn gibt, hat der Zuschauer noch genügend Raum für Interpretationen. Selbst David Lynch hatte angeblich mehrere Interpretation zu seinem Film geschrieben.
"Mulholland" Drive" ist auch sehr gut gemacht. Nicht ganz so gut wie "Lost Highway" oder "Blue Velvet", aber dennoch weitaus besser als bei der heutigen Durchschnittswahre. Dabei sollte "Mulholland Drive" ein Pilotfilm für eine Serie, wie Twin Peaks, sein. Die Serie konnte er dann jedoch nicht drehen und so suchte Lynch Investoren, um für "Mulholland Drive", neue Szenen zu inszenieren und so kam ein sehr gelungener Spielfilm zustande.
Die Darsteller sind in "Mulholland Drive" klasse, obwohl die Schauspieler nicht so bekannt sind. Noami Watts oder Justin Theroux sind auch nur richtigen Kinofans bekannt. Die von den Darstellern gespielten Figuren sind sehr sympathisch. Die einzelnen Szenen bilden cineastische Glanzstücke, die fast die Klasse von "Twin Peaks" erreichen. Die Story ist wie bei allen Lynch-Filmen seltsam, aber dennoch großartig. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass "Mulholland Drive" zwar Ähnlichkeiten mit "Twin Peaks" hat. Er bietet jede Menge klasse Szenen, die für die Handlung nicht notwendig sind. Bei einem Spielfilm hemmt dies jedoch etwas der Spannung und somit ist der Film nicht ganz so rund wie "Blue Velvet" oder "Lost Highway".
Fazit: Ein ungewöhnlicher Film, den man gesehen haben muss.
9/10
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