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John Rambo (2008)

Eine Kritik von Ivan-Drago (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 19.01.2012, seitdem 135 Mal gelesen


Story:
Rambo lebt mal wieder in Thailand und führt ein einfaches Leben. Den Krieg hat er auch mal wieder hinter sich gelassen. Als eines Tages dann ein Missionarsteam ankommt und ihn bittet sie nach Burma in das nahe ligende Kriesengebiet zu fahren um dort medizinische Hilfe zu leisten, lässt er sich nach vorübergehender Sturheit und vielen Warnungen an das seiner Meinung nach naive Team doch breitschlagen sie zu fahren. Nachdem er sie abgesetzt hat fährt er wieder zurück, da er ihre Aktion für sinnlos hält.
Kurze Zeit später erfährt er, dass das Team gefangen genommen wurde und fährt eine Söldnertruppe, welche das Missionarsteam befreien soll zurück an den Rand das Kriesengebiets. Rambo bleibt erst zurück, folgt ihnen dann aber. Einige der Söldner, vor allem deren Anführer, mögen Rambo nicht, aber sind ihm später noch dankbar das er ihnen gefolgt ist.
Gegen Ende des Films kann Rambo alle Gefangenen retten, tötet den feindlichen Kommandanten und zieht unbesungen von Dannen. Letztlich kehrt er zurück nach Amerika und geht zur Farm seines Vaters.

Darsteller:
Stallone ist zwar alt geworden, aber verkörpert seine Figur immer noch bestens. Der restliche Cast ist auch soweit gut, obwohl ich mir evtl. noch einen etwas charakterstärkeren Nebendarsteller gewünscht hätte. Der feindliche Kommandant wird zwar als verdammt Mieser Schuft hingestellt, aber wirklich Output kommt da verbal nicht.

Atmosphäre:
In diesem Fall etwas schwer zu beschreiben. Es ist zuerst etwas verhalten (nur die Atmosphäre), was aber (glaube ich) den Sinn hatte, den einfachen Lebensstil von Rambo zu unterstreichen. Dies ändert sich dann aber schlagartig wenn Rambo das erste Mal auf den Putz haut.
Der Soundtrack wurde teilweise vom ersten Teil übernommen und  schafft somit beim Zuschauer eine sehr angenehme Atmo die eine Verbindung zur vorherigen Geschichte schafft.

Fazit:
8 Punkte von mir! Es geht wieder mehr um die Figur John Rambo an sich als im dritten Teil, was schonmal sehr gut ist. Rambo selbst ist zwar noch um einiges grimmiger und weltverachtender als in den anderen Teilen, aber das macht in Hinsicht auf den zeitlichen Zwischenraum gar keine Probleme. Die Story an sich ist zwar nicht besonders Innovativ, aber die Action und Brutalität wird dabei auf ein neues Level getrieben. Allem voran die Szenen auf dem Jeep, dem Mienenfeld und die Machete am Ende natürlich.. Doch nicht nur die erwähnten Szenen sehen fies aus, auch bei den "normalen" Schiessereien wurden keine Mühen gescheut um sie möglichst bestialisch aussehen zu lassen. Die Leute werden brutal durchlöchert und es spritzt massenweise Blut. Für einige ist das evtl zu schrottig, für mich ist es auf jeden Fall sehr gelungen. Es passt auch einfach zu Rambos bereits erwähnter "weltverachtender" Stimmung. Nach dem etwas schlechteren dritten Teil auf jeden Fall wieder ein deutlicher Schritt nach vorne, deswegen auch 8/10.

Ich werde ihn mir auf jeden Fall noch öfters ansehen und kann auch nur jedem empfehlen ihn mindestens einmal anzusehen!


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