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Inglorious Zombie Hunters (2007)
Eine Kritik von GhostShit (Bewertung des Films: 2/10) eingetragen am 19.11.2009, seitdem 1392 Mal gelesen
An einer japanischen Mädchenschule grassiert ein mysteriöser Virus. Ein Ärzteteam kommt extra angereist, um Schüler wie Lehrer zu impfen (Schweinegrippe?). Nach der Massenimpfung verschlimmert sich die Situation plötzlich rapide und auf den Gängen der Schule tummeln sich Zombies über Zombies. Nur die Mitglieder des Mädchen-Schwimmteams sind der Ansteckung entgangen, als wären sie immun. Ob die schüchterne Neue etwas mit dem Ausbruch der Zombieseuche zu tun hat…?
INGLORIOUS ZOMBIE HUNTERS ist ein billiges Schundfilmchen, wie es im Buche steht, und der Titel, den man leider sofort mit INGLORIOUS BASTARDS in Verbindung setzt, ist der ganz miese Versuch einen absolut grottigen Mistfilm interessant klingen zu lassen.
Was hier abgeht passt echt auf keine Kuhhaut. Hauptfigur dieses sinnlosen Unterfangens ist Aki, die gerade neu an die Schule gekommen ist. Sie wurde als Kind von einem verrückten Wissenschaftler entführt. Dieser brachte sie mit betörenden Querflöten-Klängen dazu sich auszuziehen, anschließend vergewaltigte er sie. Eben dieser Wissenschaftler entpuppt sich im späteren Verlauf des Films als Drahtzieher der Zombie-Impfung. Egal. Aki lernt jedenfalls eine Mitschülerin kennen und entdeckt, dass diese einen blauen Fleck an der genau selben Stelle trägt, an dem auch sie einen hat. Daraus folgert sie, dass die Mitschülerin ihre verlorene Zwillingsschwester sein muss. Im Folgenden befummeln sich die beiden unter der Dusche und machen heftigst miteinander rum.
Dann kommen ihnen leider die Zombies dazwischen. Ein untoter bzw. infizierter Mathelehrer-Zombie schlägt im Unterricht einer Schülerin mit dem Lineal den Kopf ab, die irre Rektorin dezimiert mit der Kettensäge die Schülerzahl... Gegen Ende finden die Schwimmerinnen heraus, dass das Chlor im Wasser ihres Beckens sie einerseits vor einer Infektion bewahrt hat und andererseits auch gut dazu dient die Zombies platt zu machen. Also den Zombies einfach einen Eimer Wasser drüber kippen und gut is’ – wow, wie actionreich!
Im Showdown feuert Aki dann noch Laserstrahlen aus ihrer Mumu ab, was dem geballten Schwachsinn aber nur noch die Kackekrone aufsetzt.
Das klingt jetzt alles reichlich weird, was für japanische Erzeugnisse ja oftmals ein absolutes Gütesiegel darstellt. Bei dem hier Dargebotenen weiß man aber nie so recht, ob man lachen oder weinen soll. Soll das nun witzig sein oder hatten hier nur der eine oder andere eine ganze Wagenladung voll keiner Ahnung vom Filmemachen? Manche Ideen wirken zwar ansatzweise ganz nett und ausbaufähig, ihre Umsetzung ist aber schlichtweg katastrophal. Dies kann nicht nur am mageren Budget festgemacht werden, sondern auch eindeutig an der Unfähigkeit aller Beteiligten. Allen voran die Schauspieler. Diese agieren echt so was von superschlecht, schlechter geht ja kaum.
Der Gore kommt dabei echt einem schlechten Scherz gleich. Zunächst ist sehr oftmals das Geschehen nicht richtig im Bild, es wird also im Off gemetzelt. Dann ist das Bild, wenn’s ans Eingemachte geht, desöfteren total unscharf. Echt keine Ahnung, was der Kameramann so nebenbei getrieben hat. Und wenn es dann doch mal FX gibt, dann sind die so miserabel, dass da jedes Kleinkind drüber lacht.
All diese Unzulänglichkeiten versucht man dann mit viel Nacktheit und etwas Lesben-Sex zu retuschieren. Hier wird mal ein Blick unter einen Schulrock gewährt, da blitzt mal ein Höschen hervor. Doch die Rechnung geht, anders als bei der Leinwand-Adaption zu „Dead Or Alive“ oder Jennas „Zombie Strippers“, nicht auf. Zu ungenießbar das Gesamtpaket, zu gigantisch klaffen Sinn- und Spannungslücken…. und die Darstellerinnen sind halt leider auch nicht die hübschesten.
Nacktheit: (+)(+)(+)(-)(-)
Splatter: (+)(-)(-)(-)(-)
Schwachsinn: (+)(+)(+)(+)(-)
Lustig: (?)(?)(?)(?)(?)
Fazit:
„Stacy – Attack Of The Schoolgirl Zombies“ in noch billiger. Ein fast ausnahmslos schlechter Streifen. Wäre er nicht gleichzeitig voller ultra-bescheuerter, wahnwitziger und abgefahrener Einfälle, die Niedrigstwertung wäre zwingend.
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