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Inglorious Zombie Hunters (2007)

Eine Kritik von Maichklang (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 31.12.2009, seitdem 725 Mal gelesen


Ein paar Bikini-Girls machen noch keinen Sommer, auch wenn das manche Filmemacher aus Japan glauben mögen und jene Mädchen um ein paar Schulmädchen-Uniformen angereichert werden. Nichts gegen ein wenig Trash, erst Recht nicht gegen etwas Zombietreiben, aber wenigstens einen Funken Sinn sollte die Handlung letztlich machen und nicht ständig durch lahmarschige Softsexszenen unterbrochen werden, die eher wie Stillleben anmuten.

Das Geschehen spielt sich hauptsächlich im Gebäude einer Mädchenschule ab. Das Schwimmteam übt für einen Wettbewerb, als über Lautsprecher ein Virus angekündigt wird und kurz darauf Impfungen für Schülerinnen und Lehrer verordnet werden.
Doch alle, die nicht im Schwimmteam sind, mutieren kurz darauf zu Zombies, während die neue Schülerin Aki mit einigen Mädchen zur Gegenwehr ausholt.

Auf meinem Merkzettel habe ich notiert: Aki ist die mit den vollen Lippen und den großen Hupen und Sayaka ist die mit den dünnen Lippen und den weniger großen Kissen.
Ist bezeichnend für den kompletten Inhalt, denn beide sieht man in einer Lesbenszene minutenlang halbnackt schmusen, nicht nur einmal. Kann man ja machen, doch wo bleiben innerhalb der kurzen Laufzeit Action und Zombies?

Ein paar zu Beginn der Mutation, als ein Lehrer immerhin mit Schmunzeleffekt seitens des Zuschauers zu Werke geht und mit Linealen(?) und einem Apfel jongliert und fuchtelt, später eine Lehrkraft mit einer Kettensäge zu Werke geht und der totgeglaubte Schwimmlehrer (ein garstiger Zeitgenosse) unvermittelt ein zweites Mal auftaucht.
Dazwischen ein paar Schulmädchen mit Blut im Gesicht, aber nichts, was irgendwo Spannung oder gar Tempo aufkommen lässt, denn immer wieder leidet das Geschehen an Unterbrechungen in Form von Softsex oder Flashbacks zu Aki, die ihre Kindheit bei einem Verrückten verbrachte und dabei zur Elitekämpferin ausgebildet wurde, - wie eine solche gebärdet sie sich leider nicht, denn die Choreographie während der kurzen Fights ist eine Zumutung.

Mehr noch will man den Betrachter veräppeln, als jener verrückte Lehrer/Wissenschaftler mit einer Querflöte auftaucht und spielt und dazu Orgeltöne erklingen. Offenbar konnte er Aki mit seinem Spiel sexuell gefügig machen, was natürlich ein Grund mehr für eine völlig unnötige Softsexszene ist.
Immerhin hält das, was man kaum Handlung nennen kann, noch ein, zwei kleine Twists parat, die sogar ein wenig überraschen, da man innerhalb der weitläufig sinnfreien Zone schon gar nicht mehr damit rechnete.

Das wertet den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig auf, denn zum miesen Bild passt alles zusammen: Unfähige Darsteller, langweilige Kulissen, übelste CGI, kaum Splatter und zu allem Überfluss grenzdebile Dialoge, die den Figuren Tiefe verleihen sollen, jedoch völlig nach hinten losgehen und eher unfreiwillig komisch erscheinen.
Da weiß man echt nicht, ob man lachen oder weinen soll, - ich für meinen Teil habe mich größtenteils stark gelangweilt.
3,5 von 10


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