Eine Kritik von Player23 (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 14.07.2005, seitdem 336 Mal gelesen
Nach dem derzeitigem Hype um Christian Bale, der vorherrscht wollte ich mir natürlich auch frühere Werke dessen zu gemüte zu führen und landete schnell bei Equilibrium. Da ich mich ungewöhnlicher Weise vorher nicht über den Film informierte ging ich komplett unbelastet und neutral an den Film.Und was soll man sagen?Nach Batman Begins der nächste Film mit Christian Bale der mich vollends überzeugt.Die Story ist abseits jeglichen Mainstreams und somit sehr erfrischend.In Zukunft wird durch unterdrücken der Emotionen der Menschen(durch Medikamente) versucht mögliche Kriege zu verhindern.Es wird vermutet das Kriege das Resultat menschlicher Emotionen sind, die nicht durch rationales Denken zu erklären sind.Diese Idee bietet viele interresante Denkansätze.Ist es wirklich möglich durch ausschließlich rationales Handeln ohne jeglichen persönlichen Bezug, durch Menschen verursachte Katastrophen wie Kriege zu verhindern?Auch die vielen Fragen:Wie würde man in Situation X ohne Emotionen handeln kommen während des Films des öfteren auf.
Zu Christian Bale.Er begeistert mich auch in diesem Film.Seine Entwicklung von Eiskalt zu fühlendem Menschen ist, soweit dies überhaupt möglich, sehr gut gelungen.In den Actionszenen wirkt er dank der physischen Präsenz und der genial choreographierten Szenen an sich, perfekt besetzt.
Es handelt sich hier also um ein wirklich gut gemachten Film, der sowohl gute Actionszenen als auch ein interresante Story beinhaltet.Ein guter Tipp für jene die die Heimische Videothek schon weitesgehend durch haben.Hier findet man noch eine kleine Perle abseits des üblichen.
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