|
 |

Ansicht eines Reviews
Equilibrium - Killer of Emotions (2002)
Eine Kritik von Chris N. (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 25.06.2003, seitdem 376 Mal gelesen
Bei Equilirium handelt es sich nicht um einen typischen Matrixabklatsch oder um ein B-Movie mit schlechten Darstellern, dieser Film ist zwar auf der B-Movie Ebene angesiedelt, durch sein niedriges Budget, aber Christian Bale ist einfach großartig und geht auf in der Rolle des Kleriker, der, wie alle anderen Menschen in Lebria, Librium schlucken muss um seine Gefühle zu unterdrücken.
Als er eines tages seine Dosis der Droge vegisst, merkt er das erste Mal wie es ist zu fühlen. Jetzt versucht er das System von Innen aufzuräumen, bis hoch zum ''Vater''.
Christian Bales Leistung als ''Good Guy'' ist großartig und der Weg vom emotionlosem Kleriker zum guten, mit gefühlen ausgestatteten, Helden ist genial auf die Story zugeschnitten.
Endlich mal kein B-Movie, das nur so vor klischeehaften Machosprüchen strotzt.
Parallelen zu "Matrix", "Fahrenheit 451" und "Blade Runner" sind deutlich zu sehen, aber Wimmer hatte nicht die Absicht ein Remake von irgendwas zu drehen, sondern ein eigenständigen, starken Actionfilm mit echt spitzen choreografierten Kampfszenen, die einen optischen Overkill liefern.
Der in Berlin gedrehte Film ist ein verkantes Meisterwerk, dem zu Unrecht der Weg ins deutsche Kino verweigert wurde.
 | "Surprise me!" BETA |
Zur Übersichtsseite des Films Liste aller lokalen Reviews von Chris N.
Zurück
 |
 |
|