Eine Kritik von Jersey Bellini (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 03.08.2003, seitdem 742 Mal gelesen
"Equilibrium" ist auf Kino-Niveau produziert, visuell ausgefeilt und kann mit einer netten Besetzung aufwarten.
Das war dann aber auch eigentlich schon alles.
Der Rest der düsteren Zukunftsvision ist aus Literatur- und Film-Klassikern zusammengeklaut.
Natürlich dürfen die unvermeidlichen (und hier besonders eindeutigen) Anleihen bei "The Matrix" nicht fehlen, man muss ja irgendwie trendy bleiben...
Der Film kann seinen zahlreichen Vorbildern nichts hinzufügen, sondern spult sie lediglich zäh und vorhersehbar ab.
Obwohl die Schauspieler sicherlich eine überzeugende Leistung abliefern, ein anspruchsvoller Film ist "Equilibrium" deswegen nicht.
Hier werden mal wieder besonders durchgestylte Bilder vorgeschoben, die dann zeigen sollen wie tiefsinnig doch alles ist.
Dahinter steckt jedoch nichts und selbstzweckhafte Werbe- und Musik-Video-Ästethik auf Spielfilmlänge ist besonders langweilig...
Auch als Action-Film funktioniert "Equilibrium" nicht, dazu nimmt sich der Film selbst zu ernst und ist zu schwerfällig und schleppend.
Insgesamt ein handwerklich solides aber langweiliges und überflüssiges Film-Konzentrat. 4/10
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