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Equilibrium - Killer of Emotions (2002)
Eine Kritik von Jared Kimberlain (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 15.09.2003, seitdem 472 Mal gelesen
Kurt Wimmers zweite Regiearbeit ist ein echter Geheimtipp.
Inhalt: Die Zukunft. Ein totalitäres System hat in den Gefühlen der Menschen den Grund für Kriege und Verbrechen erkannt.
Jeder Bürger erhält täglich seine Dosis Librium Spritzen um sämtliche Gefühle zu unterdrücken. Bücher, Kunst, kurz alles, was an frühere, gefühlsgeprägte Zeiten erinnert ist verboten.
Der Kleriker John Preston (Christian Bale) verfolgt unerbittlich jeden, der gegen die neuen Gesetze verstößt. Dabei macht er auch nicht vor Kollegen oder gar der eigenen Familie halt. Bis er eines Tages seine eigene Dosis Librium vergisst.
Er wird wieder menschlich und nimmt Kontakt zur Widerstandsbewegung auf, die ihn auffordert das System zu stürzen. Er wird vom Verfolger zum Verfolgten.......
Der Film floppte in den USA aufgrund extrem schlechter Marketingunterstützung. Viel zu wenig Kopien kamen in die Kinos und somit war der Film zum scheitern verurteilt.
Mit der DVD Veröffentlichung könnte dieser Fehler zumindest teilweise wieder korrigiert werden. Und das völlig zu Recht.
Wimmer hat ein Zukunftsszenario geschaffen, dass zwar sehr an einige einschlägige Bücher erinnert (Bradburys Fahrenheit 451) oder auch an Minority Report von Spielberg, aber trotzdem gerade im Bereich Kampfszenen echte Innovationen bietet.
Der Film ist wirklich sehr gut und man sollte ihn sich unbedingt mal anschauen. Christian Bale untermauert wieder mal sein schauspielerisches Können, seine Wandlung vom willenlosen Vertreter des Staates zum Widerstandskämpfer ist durchweg glaubwürdig und kommt auch gut "rüber".
Die Kauf DVD bietet im Gegensatz zum Verleih auch einige nette Extras und einen sehr unterhaltsamen Audiokommentar.
Für Fans des Genre absolut zu empfehlen. Und in Richtung Kurt Wimmer bleibt nur anzumerken: Wir wollen mehr davon...
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