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Stirb langsam (1988)

Eine Kritik von Blade Runner (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 09.09.2001, seitdem 2913 Mal gelesen


Ein knalliger Actioner der 80er, der einen neuen Held neben Schwarzenegger, Stallone und Co hervorbrachten. Den zynischen schmutzigen Antihelden. Dazu gibt’s Actionkost vom Feinsten.

Story:
John McClande, New Yorker Polizist, besucht seine Frau Holly in L.A., diese weilt grad bei ihrem Chef auf der Weihnachtsparty. Also nix wie hin da. Angekommen begrüßt er erstmal ein par Mitarbeiter und seine Frau. Leider gibt es ein da ein paar Terroristen, die kurzerhand den Wolkenkratzer in ihren Besitz bringen und alle Menschen als Geiseln nehmen. Nur McClane vergessen sie, der darauf verzweifelt nach Hilfe sucht, nur leider glaubt ihm die Polizei nicht so recht als er die zur Hilfe ruft. So muß er die Sache selber in die Hand nehmen und dezimiert die Terroristentruppe Mann für Mann. Die dann doch anrückende Polizei hat trotz mehrerer Versuche keine Chance in das Gebäude zu kommen. Auch das FBI kann nicht so recht helfen. McClane muß die Sache wohl selbst erledigen.....
Simpler Plot, mit Idealbesetzung, guten Schießereien und coolen Sprüchen. Blutiges Actionkino mit einem echten Helden. Genial umgesetzt und zog viele schlechte Kopien nach sich.

Musik:
Hier und da hört man alte Evergreens, die zum gesamten Ambiente und der Stimmung passen. Richtig auffällige Musik gibt es bis auf die Evergreens nicht. Braucht dieser Film allerdings auch nicht. Er lebt von Bruce Willis.

Atmosphäre:
Coole Atmosphäre auf Grund eines Antihelden, der eigentlich überhaupt keinen Bock auf den ganzen "Scheiss" hat und dabei über sich selber hinaus wächst. Die Sprüche von ihm gehen vor allem im englischen runter wie Öl. Oft zitiert :-) Die Terroristen wirken eiskalt, heißblütig und teilweise emotional wie auch wohlüberlegt. Viele Charaktere, die eine unberechenbare Mischung ergeben.
Wahnsinn!

Schauspieler:
Bruce Willis startete mit John McClane seine Karriere als Actionantiheld. Im Grunde ist er genau das Gegenteil was Arni, Sly und Co ausmachen. Irgendwie ist er nie überlegen, kämpft immer ums Überleben und ist bzw. läßt dreckig(e) Sprüche ab. Bruce Willis trägt diesen Film allerdings ebenfalls ganz allein. Richtig erfrischend neben den damals angesagten Ein-Mann-Armeen. Alan Rickman überzeugt als eiskalter schmieriger und überlegter Terrorist, der wie er meint immer alles in der Hand hat. Sehr gut gespielt, auch wenn es im O-Ton doch ein wenig an der deutschen Sprache hapert.
Der Rest der Schauspieler sind größtenteils bekannte Gesichter. Routiniert, aber nicht auffallend.

Fazit:
Kultactioner, der 2 Fortsetzungen nach sich zog. Allerdings lieber im O-Ton angucken, deutsche Synchro ist mißlungen.


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