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Dobermann (1997)
Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 15.08.2006, seitdem 1354 Mal gelesen
Ein gnadenloser Action-Kracher der Superlative aus dem Land des Vin Rouge!
Atmosphärisch, wahnsinnig durchgeknallt und mit reichlich Druck ist dieser 1997 produzierte Streifen, einer der besten Actionfilme aus Frankreich die ich kenne!
Dobermann (Vincent Cassel) ist der Anführer der gleichnamigen Gang. Spezialisiert auf Banküberfälle, gehen sie dem psychopathischen Cop Christini mächtig auf die Nerven.
Er will der Bande endgültig das Handwerk legen und endgültig heißt natürlich Tot...
Da bekanntermaßen zwischen Theorie und Praxis eine enorme Lücke klafft, ist dieses Unterfangen nicht so einfach zu realisieren, was die Laufzeit von ca.100min. bezeugt und auch gut so ist, denn in diesen 100min. geht gewalt(ät)ig die Post ab!
Bissiger und durchaus gewöhnungsbedürftiger schwarzer Humor, treffen auf eine Gewaltorgie der Superlative, die nicht jedem Zuschauer zusagen wird...
Die Comichafte skizzierung der Charaktere ist durchaus gelungen, doch Tiefgang sollte in diesem brachialen Actionstreifen nicht erwartet werden. Hierfür bieten aber coole Sprüche,von verrückten Charakteren eine nette Ablenkung und legitimieren die sinnfreie Ballerorgie!!!Â
Fazit: Hirn ausschalten und die Reizüberflutung genießen!!!
9 von 10 Punkten  Â
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