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Meine Frau, die Spartaner und ich (2008)

Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 22.12.2011, seitdem 133 Mal gelesen


300... nein eher ein Dutzend tapferer Spartaner ziehen los, um dem persischen König Xerxes die Stirn zu bieten. Es hätte nicht sein müssen, hat Xerxes den Spartanern doch die bedingungslose Kapitulation angeboten. Aber die stolzen Spartiaten haben den Abgesandten des Königs in die "Grube des Todes" befördert, inklusive "Britney Spears" und einiger anderer amerikanischer Stars und Sternchen. Nun ist die leicht bekleidete Truppe auf dem Weg zum "River Dance" mit den Persern.
So wirkliche Kracher hat die xxxxxx-Movie Reihe bisher ja noch nicht hervorgebracht, daran ändert auch die 300 Verballhornung nichts. Zwar fängt die Sandalenparodie noch ganz witzig an mit der durchaus einen oder anderen netten Idee, wie der Nachwuchsprüfung oder Leonidas unorthodoxe Kindeserziehung, später jedoch sinkt das Niveau zusehends ins bodenlose. Zu sehen gibts alle Formen von Fäkalhumor und eigentlich sind sämtlicher Einspieler außer der auch schon mageren 300 Hauptstoryline völlig witzlos.
Ständig werden blöde Sendeformate wie american Idol oder Deal or no Deal, oder noch blödere Werbespots ins Bild gerückt und ich frage mich ernsthaft wer über diesen Quatsch lachen soll. Nicht mal Kleinkinder würden dazu ein Bäuerchen machen. Auch die anderen Kinofilme die sich die Macher zur Brust nahmen, wie Happy Feet, Transformers oder Rocky sind dermaßen lust- und lieblos veralbert worden, das es beinahe schon weh tut. Dazu werden halbwegs funktionierende Gags solange zu Tode geritten bis sogar schon die Verwesung einsetzt. Das Death Pit war zunächst ganz ok, aber die Nummer wird minutenlang durchgezogen und gleichzeitig immer schlechter, ähnliches gilt für das Tanzduell oder den ultradoofen Gagwettbewerb der etwa einen Lustigkeitsquotienten von toten Robbenbabys hat.
Die wenigen Gags die wirklich zünden sind deutlich in der Minderheit, aber zumindest einige Male mußte ich doch Grinsen. Die Darsteller fand ich jetzt auch gar nicht so übel, wie immer behauptet wird und die kurze Laufzeit von etwas über eine Stunde sorgt auch für weniger Lebenszeitverschwendung wie beispielsweise die späteren Police Academy Filme. Unschlüssig bin ich mir immer noch ob die Billigrequisiten und -Kulissen jetzt ein Spaß sein sollten oder simple Sparmaßnahmen darstellen. Insgesamt ist diese Parodie aber zu schlecht, um sich in dem mittlerweile vielbevölkerten Genre durchsetzen zu können, dazu fehlt einfach die notwendige Gagdichte.
3/10


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