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Good, the Bad, the Weird, The (2008)

Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 06.06.2011, seitdem 161 Mal gelesen


In den 30er Jahren im fernen Osten: Der kleine Gauner, „The Weird“, findet, als er ein Zugabteil der Japaner überfällt, eine mysteriöse Schatzkarte. Zur gleichen Zeit stürmt der Gangster „The Bad“ mit seinen Männern den Zug auf der Suche nach der Schatzkarte. Doch The Weird kann entkommen und ihm folgt „The Good“ ein Kopfgeldjäger. The Weird schafft es zunächst zu entkommen. Doch der Gangster, der Kopfgeldjäger und viele japanische Soldaten und andere Gangster sind hinter der Karte her.

Südkorea nimmt ja nun nicht gerade einen Spitzenplatz ein, was die Produktionen an klassischen Westernstoffen angeht. Dafür haben die Asiaten hier ein regelrecht epochales Wer hingelegt, das sich nicht nur vom Titel her am Klassiker The good, the bad and the ugly anlehnt, sondern speziell am Ende sogar das berühmte Dreierduell auspackt.
Die Produktion ist dafür beinahe traditionell sehr aufwendig, aber das kann man bei den meisten ostasiatischen Werken ja beinahe vorraussetzen. Besonders die Verfolgungsszenen gegen Showdown in der mandschurischen Steppe sind sehr dynamisch festgehalten, ich möchte aber nicht wissen wie viele Stuntman und -Pferde da mit Blessuren davongekommen sind, wirklich sicher sieht das da manchmal nicht aus.
Was manchmal allerdingsein wenig befremdlich wirkt das sich tGtBtW nicht wirklich einig zu sein scheint ob der Film jetzt ein knallharter Spaghettiwestern sein will, oder durch die Person des leicht debilen the Weird eher auf die Comedyschiene will. Andererseits gibt es sehr detailliert brutale Schießerein, da wird doppelt so viel geballert als in einem John Woo Streifen und Blut fließt hier wirklich einiges. Vieles wird dabei so dermaßen übertrieben dargestellt, das man da eigentlich sogar von einer Art Parodie ausgehen kann.
Ansonsten gibt muntere Betrügereien der fünf teilnehmden Parteien, bis man dann endlich mit der Schatzkarte am Ort des vermeintlichen Reichtums ankommt, gibts noch einige fulminanten Massenszenen, denn das japanische Militär mischt auch mit und hat sogar seine Kanonen mitgebracht, so daß die Thematik der koreanischen Unabhängigkeit auch noch gestreift wird.
Auch die Darsteller geben sich keine Blöße und verkörpern ihre Charaktere je nach Namensgebung entweder sehr good, bad oder auch weird. Große Längen kommen auch nicht auf, so daß die gut zwei Stunden Laufzeit doch ziemlich flott vergehen. Von mir aus darf da gerne mehr solcher Kost aus Korea kommen.
8/10


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