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Manhunt Backwoods Massacre (2008)
Eine Kritik von Denda199 (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 28.07.2010, seitdem 111 Mal gelesen
"Manhunt-Backwoods-Massacre" , unter dem Originaltitel "Rovdyr" erschienen, ist ein neuer Backwoodfilm diesmal aus Norwegen. Der Anfang des Filmes legt schon richtig los und zeigt die mittlerweile schon obligatorische Anfangssequenz, in der Klargemacht wird, dass es hier nicht zimperlich zur Sache geht.
Harte Überleitung zum eher schlichten Anfang des Filmes, schon tausendmal in anderen Filmen dieser Art gesehen, nämlich eine Gruppe Jugendlicher bestehend aus 2 Frauen und 2 Männern, die übers Wochenende in die Wälder zum Wandern, Trinken und feiern fahren - gähn.  Kaum am ersten Rastplatz angelang legen sich die 4 Grossstädter auch schon mit ein paar Einheimischen an, wobei man schon ahnt, dass diese Vergeltung üben wollen. Der Film wandelt sich letztendlich als man eine einheimische Anhalterin mitnimmt und diese sich sehr komisch benimmt. Kurz darauf beginnt auch schon der Kampf um Leben und Tod...
Der Regisseur präsentiert Goreszenen, die sich gewaschen haben. Die schonungslose Brutalität lässt Filme wie Wrong Turn etc .alt aussehen. Die teils wirklich gut getricksten und blutigen Effekte können sich sehen lassen. Man leidet mit jeder Verletzung, jedem Toten mit den Jugendlichen mit, im Gegensatz zu anderen Backwoodfilmen, bei denen die Jugendlichen immer nur als „Schlachtmaterial" herhalten müssen.
Gegen Ende des Films wird nicht mehr viel gesprochen, der
Regisseur lässt hier eigentlich nur noch Atmen, Keuchen und schreien, was nochmal der Spannung des Filmes zugute kommt. Letztendlich bleibt aber doch nur wieder das Gefühl des sich ewig wiederholenden Schemas, dass erfahrenen Konsumenten solcher Filme nur ein müdes Gähnen entlockt. Fazit: Knüppelharter Backwoodthriller, nette Effekte, Ich gebe 6 / 10.
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