Eine Kritik von UKF2 (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 13.11.2009, seitdem 1231 Mal gelesen
In Cineclub, einer griechischen Kinosendung, hies es: Paranormal Activity sei der schockierenste Film des Jahres, auch wenn dieser keine einzige Schockszene beinhaltet.
Dem ist aber nicht so. Der Film ist zwar der gruseligste Film des Jahres. Dies ohne Zweifel. Doch er beinhaltet schon diverse Schock-Momente und erbaut sich in kürzester Zeit eine gruselige Atmosphäre ohne dabei teuere Spezial-Effekte zu gebrauchen.
Die Story über ein Pärchen, dass in eine neue Wohnung einzieht und die Frau schon von ihrer Kindheit vom selben Geist/Dämon heimgesucht wurde, ist nichts neues. Doch was hier originäl wirkt, ist die Tatsache, dass die Dokumentierung sehr realistisch rauskommt. Es wird der selbe Styl wie bei The Blair Witch Project benutzt, doch die Bilder sind klarer und weniger wackeliger. Dann ist dieser Film in jeder Hinsicht besser und gruseliger als das BW Projekt.
An die ersten 20 Minuten muss man sich erst gewöhnen. Es werden die Charaktere präsentiert, etwas das Haus gezeigt, die Zimmer usw. Die ersten paranormalen Erscheinungen sind nicht sehr gruselig. Eine Tür geht zu, ein Kratzen kommt aus den Wänden und es wird geklopft. Nach einer Stunde kommt dann der wahre Horror zum Vorschein.
Der Film bleibt die meiste Zeit spannend. Auch wenn die ganze Zeit nur zwei Leute mitspielen, wird es nicht langweilig. Jeder der Horrorfilme mag sollte sich Paranormal Activity im Kino anschauen. Denn auf der grossen Leinwand wirkt alles noch spannendr und bedrohlicher.
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