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Fantom Killer (1998)

Eine Kritik von Bubimann (Bewertung des Films: 2/10)
eingetragen am 14.12.2007, seitdem 555 Mal gelesen


Roman Nowicki versuchte einen erotischen Slasher zu drehen, ein Versuch der allerdings gründlich in die Hose gegangen ist.

Die meisten Darstellerinnen in diesem Möchtegernslasher sind nicht mal hübsch. Welcher Mann ist denn bitte schön scharf darauf eine arrogante Brillenschlange mit Dauerwelle und viel zu großen Brüsten nackt zu sehen? Fotomodels sind die Darstellerinnen hier sicher nicht. Gute Schauspielerinnen sowieso nicht. "Fantom Killer" ist in etwa so gut wie "Voyeur.com", der Unterschied ist allerdings das die Darstellerinnen in Miles Feldmans Schundfilm wenigstens noch gut aussahen.

Roman Nowicki hätte lieber auf die ganzen nackten Darstellerinnen verzichten sollen und dafür etwas Spannung oder Humor in seinen Film einbauen sollen. Dann wäre "Fantom Killer" vielleicht sogar ein annehmbarer Slasher, so ist das Ganze nur einbisschen unfreiwllig komisch, aber mehr nicht.

Was soll denn bitte schön spannend daran sein wenn eine nackte Frau minutenlang alleine durch den dunklen Wald irrt und irgendwann ein Maskierter aufkreuzt, sie befummelt und anschließend umbringt? Also wenn das nicht langweilig ist weiß ich auch nicht.

Natürlich hätten ein paar blutige Effekte Roman Nowickis Film gut getan. "Fantom Killer" ist zwar vollgestopft mit nackten Frauen, die auch eine nach der anderen vom sexistischen Fantom Killer um die Ecke gebracht werden, nur leider hat Herr Nowicki auf Blut fast vollkommen verzichtet. Es gibt nur eine einzige relativ blutige Szene im ganzen Film und zwar als der Fantom Killer einer der Frauen die Kehle durchschneidet. Diese Szene kommt aber erst ganz zum Schluss, bis es also soweit ist muss sich der gelangweilte Zuschauer fast anderthalb Stunden gedulden.

Eins muss man Roman Nowicki lassen: Was die Mordwaffen des Fantom Killers angeht war er richtig kreativ. Sein Möchtegern Jack the Ripper benutzt keine Waffe doppelt, spondern immer eine andere. Einmal greift der Frauenmörder zu einer Bohrmaschine, ein anderes Mal nimmt er Hammer und Meißel. Das ist aber auch so ziemlich das einzige Positive am Film. Ansonsten kann man "Fantom Killer" getrost vergessen.


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