Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 08.03.2005, seitdem 419 Mal gelesen
"Sweeper" ist ein durchaus ansehlicher B-Actionfilm, der vor allem durch seine exotischen Afrika-Schauplätze auf sich aufmerksam macht. Keoni Waxmans Inzenierung stellt den Fan zufrieden und genug Action gibts sowieso. Dafür sorgen sowohl Schweden-Kante Dolph Lundgren als auch Parade-Bösewicht Bruce Payne, beide mit ordentlichen Leistungen. Besonders gefielen mir neben dem stimmigen Minenräum-Auftakt die Erstürmung des von Terroristen besetzten Hauses sowie die Kämpfe auf einem fahrenden Güterzug im Finale. Leider fällt "Sweeper" zwsichen seinen Actionhighlights stets in relativ tiefe und öde Handlungslöcher. Gerade aus der immer aktuellen Thematik der quasi weltweiten Minenbedrohung hätte man mehr rausholen können als einen blossen Aufhänger für die übliche Action.
Trotz ansehlichem Feuerzauber bleibt "Sweeper" relativ seelenlos. Sicher kein schlechter Film besonders im Hinblick auf die anderen aktuellen Produktionen aus dem Hause "Nu", allerdings reichen einige nette Actionszenen nicht, um wirklich aus der Masse gleichartiger Filme herauszustechen. Billy Zanes "Danger Zone" hat die Afrikaszenerie insgesamt besser umgesetzt.
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