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Krieg der Welten 2 - Die nächste Angriffswelle (2008)

Eine Kritik von Kiste (Bewertung des Films: 3/10)
eingetragen am 01.04.2011, seitdem 439 Mal gelesen


Zwei Jahre nach dem Angriff der Marsbewohner wird George Herberts schlimmster Alptraum wahr: Die Marsianer kehren zurück. Doch diesmal sind die Menschen für einen Gegenschlag gewappnet, und wollen die Aliens dort treffen, wo es ihnen wirklich wehtut, und zwar auf ihrem eigenen Heimatplaneten. Die Zukunft der Menschheit hängt nun an ein paar Waghalsigen, die sich auf diese gefährliche Mission einlassen.

Asylum ist eine wahrlich fleißige Schmiede, die in sogenannten Mockbuster Produktionen die Kinohits der letzen Jahre mit einem Sparstrumpf Budget zu kopieren versucht. Offensichtlich fallen darauf genügend Fans der Originalfilme darauf herein und kaufen sich diese meist fragwürdigen Fortsetzungen. Diesmaliges Opfer ist Spielbergs Krieg der Welten, der zwar auch nur eine ziemlich blasse Variante des 53er Urfilms war, und nannte das ganze höchste kreativ KDW2, statt sich wenigsten wie bei Transmorphers eines vage ähnlichen Titels auszudenken. Hoffe die Rechteabteilung Spielbergs weiß darüber bescheid.
Inszeniert und hauptgerollt wurde das ganze von C. Thomas Howell, der einst in Hitcher der Highwaykiller ein starkes (Fast)-Debut gab aber seitdem nicht mehr wirklich viel auf die Beine brachte. Natürlich muß er wie beinahe immer unter den Sparstrumpf Budgets, die Asylum seinen Machern so spendiert, leiden, so daß mit einem wirklichen Megaseller nun definitiv nicht gerechnet werden durfte.
Geschrumpft sind allerdings ebenfalls die einst mächtigen Tripods, die jetzt nur noch im Turmspringer Bereich über dem Boden ragen.
Die Story wird leider wieder zu behäbig abgespult, es gibt einfach zu viel technisches BlaBla und Aufnahmen die einfach nicht zum erzählten passen, sondern einfach nur in billigsten Sets oder extremen Nahaufnahmen die Geschichte transportieren sollen. Zwar wird eine halbwegs nette Weltraumschlacht präsentiert, aber keinerlei Money Shots die wenigstens etwas nach Kino aussehen. Trotz avisierter Weltuntergangsstimmung rudert das Geschehen eher wie ein Tretboot durchs ruhige Fahrwasser, als nach dem auszusehen, das durch die Charaktere propagiert wird.
Abgerundet wird das ganze dann auch noch durch eine suboptimable Synchro und einem ziemlich öden Score ohne Wiedererkenungswert. Immerhin kann Howell noch ganz gut schauspielern, denn der Rest der Belegschaft ist nur noch Casting Ausschuß. So bleibt ein Film über der zwar noch etwas über dem gefürchteten Transmorphers liegt, aber immer noch weitab von dem, was wohl laut Drehbuch als möglicher Untergang der menschlichen Rasse dramatisch dargestellt werden sollte.
2,5/10 


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