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Hass (1995)
Eine Kritik von padawan (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 06.04.2011, seitdem 131 Mal gelesen
HASS berührt tief …
Es wäre fatal, den Inhalt und die Botschaft des Filmes auf Paris zu beschränken. Hass erzeugt Hass, sowie Gewalt immer wieder Gewalt hervorbringt.
Das Spiel der Schauspieler wirkt authentisch – so sehr, dass es schmerzt. Das kalte Schwarzweiß des Filmes hat deprimierende Bilder eingefangen, die von einer Hoffnungslosigkeit zeugen und die Isolation und die Gewalt spürbar machen. Die Botschaft des Regisseurs brettert mit voller Wucht in die Gemütszustände der Zuschauer.
Nicht zu glauben, dass dieses brisante „Anschauungsobjekt und Lehrstück“ schon 16 Jahre alt ist. So zeitlos sind die Themen dieser Produktion, so frisch und unverbraucht heftig ist die Performance der Protagonisten. Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte es als Pflicht ansehen, die Szenen und Botschaften des Movies auf sich wirken zu lassen.Â
Bei aller Vehemenz, die der Film zeigt, halte ich das niedrige FSK 12-Level für angebracht. Gerade junge Menschen sollten mit dieser Art von „Lehrfilmen“ konfrontiert werden, um daraus brauchbare Lehren zu ziehen.
Fazit: Unbequemes, teilweise schwer verdauliches Anti-Mainstream mit Langzeitwirkung.
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