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Assassin, The (1993)
Eine Kritik von ~Mister~Pink~ (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 08.04.2003, seitdem 459 Mal gelesen
Po Ka wird unschuldig zum Tode verurteilt. Er kann sich nur retten, indem er in einem Kampf zwischen allen Verurteilten als einziger überlebt. Das bedeutet für ihn allerdings nicht die Freiheit, sondern die Ausbildung zu einem „Vollstrecker“. Er wird zu einem Killer, der seine Aufträge mit eiskalter Präszision ausführt und dessen einzige Aufgabe das Töten ist.
Als er seine ehemalige Frau wieder trifft, kehrt Erinnerung an sein früheres Leben zurück und er sinnt auf Rache.
„The Assassin“ ist zurecht ein Geheimtipp unter Eastern-Fans. Die dünne Story bietet nämlich immerhin genug Raum für spektakuläre Kämpfe, die der größte Trumpf des Films sind. Der Regisseur zelebriert diese Szenen regelrecht und setzt sie in wunderbare Bilder um.
Der Härtegrad bei den Kämpfen ist erstaunlich hoch. Es wird zwar nur manchmal richtig explizit aber Blut spritzt zur Genüge. Das Highlight ist dann der Endkampf zwischen Schüler und Lehrer, der wirklich atemberaubend choreographiert wurde.
Ein bisschen albern sind zwar die Flugeinlagen der „Vollstrecker“, aber wenigstens kann man auch da von einer ordentlichen Umsetzung sprechen.
Schauspielerisch und handlungstechnisch ist wenig los, aber bei knapp 84 Minuten Laufzeit kann man das verschmerzen und sich ganz den Actionszenen widmen, die das bisschen Leerlauf zwischendurch wieder wettmachen.
Insgesamt ein interessanter Film, der nie langweilig wird, bei dem aber wohl nur die Kämpfe in Erinnerung bleiben und der Rest bald vergessen sein wird.
Es reicht für solide 6/10
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