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Weiße Göttin der Kannibalen, Die (1978)
Eine Kritik von -vermiLion- (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 29.08.2004, seitdem 673 Mal gelesen
Ein Forscher fährt in den Urwald,um etwas zu erforschen. Natürlich kommt er nie mehr zurück,also startet seine Frau mit dem Bruder ihres Mannes und einem Jungle Insider eine Suchexpedition…Die Suche führt sie auf eine Insel und dort auf einen Berg,wo sie den Forscher zu finden hoffen. Unglücklicherweise bewohnen Kannibalen (die Pucca) den Berg,
die die Frau zu ihrer Göttin erklären !
Naja die Story…Was erwartet man von einem Kannibalenfilm ? Dennoch ist es einer der besseren Beiträge dieses Subgenres,da die Darsteller nicht total talentfrei sind (besonders das Bond girl Ursula ;),die Atmosphäre über weite Strecken zu überzeugen vermag,Spannung auch ein bisschen vorhanden ist und die Effekte,naja die sind eher Durchschnitt,verglichen mit anderen Kannibalenfilmen ! Auch ist die Gewalt fast nie alleiniges Mittel zum Zweck (Betonung liegt auf FAST,denn wer braucht schon die einheimischen Träger ). Nur eine kannibalistische Szene kann den blutrünstigen Kannibalenfreak befriedigen,jedoch sind über den ganzen Film hin kleine Gore-eskapaden verteilt,die oft leider nur sehr kurz ausfallen,dennoch relativ hart sind !
Nun zum ewigen Diskussionsthema bei Cannibal Movies : Tiertötungen ! : diese völlig überflüssigen und widerlichen Szenen sind auch hier vertreten : ein paar Nattern,ein wunderschöner Leguan,ein adultes Vogelspinnenweibchen (ist natürlich total ungefährlich für den Menschen ),bei anderen Sachen bin ich mir nicht sicher. Es werden oft auch Fressvorgänge der dortlebenden Tiere gezeigt,so zum Schock ? Was mich als Terrarianer fasziniert hat,war der fette Netzpython der den Affen verschlang,die Atemgeräusche sind natürlich unecht. Matrino (der Regisseur) wollte wie in jedem Kannibalenfilm den Urwald mit all seiner Tiervielfalt möglichst bedrohlich darstellen,also hat er einfach vieles dazugedichtet…auch eine Möglichkeit um den nichtswissenden Zuschauer zu schocken ! Die Musik ist der übliche Kannibalentralala,nichts besonderes. Es stellt sich gegen Schluss hin heraus, dass die Frau und der Bruder ihres Mannes natürlich nicht wegen dem Ehemann in den Jungle gingen (war ja klar ),der Schluss bleibt jedoch offen. Lustig war der Liliputaner-Kannibale der mich immer an den Knirps aus Bloodsucking Freaks erinnert…
Fazit: Kannibalenabenteuer der etwas anspruchsvolleren Stufe,dennoch durch die Tiertötungen nicht besser als (guter) Durchschnitt !
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