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R.F.D. 10,000 B.C. [Kurzfilm] (1916)
Eine Kritik von Intergalactic Ape-Man (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 26.11.2008, seitdem 481 Mal gelesen
Mit dem 1917 im Paket seiner Kurzfilme an die Edison Company verkauften R.F.D. 10,000 B.C. schließt Willis H. O'Brien unmittelbar an den Stil seines vorhergehenden Werkes The Dinosaur and the Missing Link an und liefert abermals eine vollanimierte Steinzeitmenschenkomödie, bei der die Dinosaurier nun mittlerweile im Stil von Familie Feuerstein zum Nutztier umfunktioniert worden sind. Das Ergebnis ist demzufolge nicht nur rückwärtig in den Zeiten vermischt, sondern berichtet von einem Postboten, der mit seinem Sauriergespann loszieht und Valentinsbriefe lesend und vertauschen in das Liebesleben seiner Mitbewohner eingreift. Obwohl hier sogar ein Mensch in zwei Hälften gerissen wird, ist die Pointe diesmal nicht ganz so zielgenau.
Inhaltlich Geschmackssache, braucht sich auch R.F.D. 10,000 B.C. jedoch nicht für seine Effektarbeit verstecken. Insbesondere der als Zugtier der prähistorischen Postkutsche angespannte Saurier ist einen Blick wert. Eine wesentlich bedeutsamere Stufe in Richtung Die verlorene Welt stellt allerdings The Ghost of Slumber Mountain dar, in dem O'Briens Effekte erstmal mit Szenen, die echte Schauspieler zeigen, kombiniert werden.
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