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Leichen pflastern seinen Weg (1968)

Eine Kritik von Derrick (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 22.07.2002, seitdem 979 Mal gelesen


Eigentlich fällt es mir als Horror- und Gruselfan schwer einen Western anzusehen..
Aber es gibt 3 die mich begeistert haben: Django, Todesmarsch der Bestien und eben Leichen pflastern Kinski`s Weg ;-)..
Alle diese Filme überzeugen durch eine spannende Geschichte und finstere Atmosphäre.

Leichen pflastern seinen Weg ist aber der beste von den oben genannten Filmen!
Sergio Corbucci liefert hier einen kurzweiligen unterhaltsamen Film, der auch nach mehrmaligen Ansehen rein gar nichts von seiner Faszination verliert!

Zur Geschichte:
Eine Kopfgeldjägertruppe will die eisigen Berge von harmlosen Wilderen befreien. Als der Kopfgeldjäger Loco(Klaus Kinski) einen dieser Männer erschiesst, setzt die Frau des Toten den "Helden" Silence auf den Mörder an um ihn umzubringen. Silence wurde als Kind verletzt, so das er nicht mehr sprechen kann- daher sein Spitzname. Loco und Silence geraten aneinander und es kommt zum finalen Shootout...

Bewertung:
Wie bereits oben erwähnt ist dieser Western etwas ganz besonderes. Ich habe im Film immer gehofft, das Loco gewinnt. Zwar ist er ja nur der fiese Kopfgeldjäger, doch Kinski spielt die Rolle so gut, dass man einfach zu ihm halten muß. Außerdem setzt er sich ja irgendwie für das Recht ein, während Silence nur ein gewöhnlicher Killer ist.

Und mir als Hasser der Leone Filme(*gähn*-Spiel mir das Lied vom Tod würde von mir 3/10 Punkten bekommen!) hat mir der Film vielleicht auch deshalb so gefallen.
Dieser Film ist außerdem sehr schwarzhumorig, was nicht zuletzt an Kinski`s Rolle liegt.

Aber die anderen Schauspieler sind auch nicht zu verachten und machen ihre Sache in diesem Film sehr gut.

Die schneebedeckte Landschaft ist mal was anderes als der übliche Wüstensand und ist als perfektes Landschaftspanorama auf Zelluloid gebannt.
Passend zur Landschaft frieren den Leuten auch die Waffen ein, wenn sie sie nicht in gechützten Halftern haben- so realistisch ist der Film schon.

Die Film Musik vom Könner Morricone ist ein echter Ohrwurm. Passend zu der Schneelandschaft und die Melodie verfolgt einem auch wirklich nach dem Film noch:) .

Das Ende des Films ist sehr überraschend... so überaschend, dass extra für den asiatischen Raum ein Alternativende gemacht wurde, was das Original aber nicht übertreffen kann. Mehr verrate ich dazu aber nicht, sonst mach ich noch was kaputt ...

Meine logische Wertung: 10 / 10 !
mehr geht ja nicht

Ein absolutes Muss!!!


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