Eine Kritik von Danzigman (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 10.06.2004, seitdem 503 Mal gelesen
Ohne Zweifel ein absolutes Meisterwerk des Italowestern-Genres und für mich sogar der beste Western überhaupt. "Leichen plastert seinen Weg" verbindet auf optimale Weise und darüber hinaus alles was den Italowestern je ausgemacht hat. Er ist sehr düster, brutal und kann zudem mit einer wunderbaren Kameraführung und einem genialen Soundtrack aufwarten. Dagegen wirken selbst die härtesten Ami-Western wie aus dem Kinderprogramm und John Wayne wie der nette Märchenonkel von nebenan. Zudem "Leichen plastern seinen Weg" durchweg extrem spannend inszeniert und bietet keinerlei Längen auf, wie sie etwa selbst "Spiel mir das Lied vom Tod" teilweise zu bieten hat. Die Schauspieler machen ihre Sache ebenfalls hervorragend. Allen voran natürlich Klaus Kinski in einer absoluten Paraderolle als fieser Kopfgeldjäger Loco und natürlich Jean Louis Trintignant als stummer und charismatischer Silence. Der absolute Oberhammer und in dieser Form heutzutage wohl kaum mehr realisierbar ist der "Showdown" in der wohl härtesten, blutigsten und bösartigsten Form die je ein Film gesehen hat. Obwohl ich diesen Film nun schon sehr oft gesehen habe stellen einem sich da immer wieder die Nackenhaare zu Berge. Der Film ist nicht nur für Westernfans ein absolutes Muss. Darum bewerte ich den Film mit der absoluten Höchstpunktzahl 10/10.
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