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Hellboy - Die goldene Armee (2008)
Eine Kritik von horror1966 (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 27.04.2009, seitdem 336 Mal gelesen
Die ewige Waffenruhe zwischen unserer und der mystischen Parallelwelt hat ein Ende, als Prinz Nuada mit seiner Armee bizarrer Kreaturen der Menschheit den Krieg erklärt. Für Hellboy und seine paranormalen Freunde eine willkommene Gelegenheit, scharfe Geschütze aufzufahren und dem Bösen gehörig den Weltuntergang zu vermiesen.
Mit dieser tollen Fortsetzung ist es Regisseur Guillermo Del Toro gelungen, einen Nachfolger zu kreieren, der dem ersten Teil qualitätsmäßig in absolut nichts nachsteht. Man bekommt wieder die volle Ladung einer genialen Mischung präsentiert, die eine gute Story, sehr viel Humor, tolle Action und vor allem sensationeller Effekte beinhaltet. Es ist wohl nicht von der Hand zu weisen, das Del Toro ein nahezu perfektes Händchen für diese Dinge hat, was ja auch schon in anderen Werken ersichtlich ist, die unter seiner Regie entstanden sind (Hellboy, Pans Labyrinth).
Hellboy ist auch dieses Mal um keinen witzigen und coolen Spruch verlegen, sein Wortwitz ist einfach nur köstlich und egal, in welch bedrohlicher Situation er sich befindet, hat er doch immer noch einen seiner Sprüche auf den Lippen. Das schützt ihn aber nicht davor, das es zu ständigen Spannungen zwischen ihm und seiner Freundin Liz kommt, die fast dazu führen, das diese sich vorrübergehend von ihm trennen will und ihm ihre Schwangerschaft verheimlicht. Doch Hellboy wäre nicht er selbst, wenn diese Situation zum Ende hin nicht lösen würde.
Doch bis dahin müssen er und seine Freunde viele waghalsige Abenteuer überstehen, die wieder einmal absolut brillant in Szene gesetzt wurden. Ganz besonders fallen hier natürlich die erstklassigen Effekte auf, die wirklich eine optische Meisterleistung darstellen. Das Effekt-Gewitter, das hier phasenweise über den Zuschauer hereinbricht, wirkt dabei zu keiner Zeit überladen, viel eher ist das gegenteil der Fall und man spürt das Verlangen, immer mehr dieser tollen FX zu sehen.
Hinzu kommen sehr qualitativ hochwertige Action-Sequenzen, die das Herz eines jeden Action-Fans ganz automatisch höher schlagen lassen und auch dafür sorgen, das hier keinerlei Längen entstehen. Und dann wäre da noch der schon angesprochene Humor, der hier wie schon im Vorgänger häufig vertreten ist und der in die Hellboy-Filme passt, wie die Faust aufs Auge. Ganz besonders geht der in den Dialogen auftretende Wortwitz natürlich von Hellboy selbst aus, der es immer wieder schafft, einen zum Lachen zu animieren.
Und genau diese Mischung ist es halt, die diese Filme so auszeichnet und einen teilweise auch in eine andere Welt entführen, denn allein die vielen verschiedenen Fantasy-Kreaturen, die man hier zu sehen bekommt sind ein Grund dafür, das man manchmal schon zu träumen anfangen kann. Gern begleitet man unseren Helden bei seinen Abenteuern und lässt sich in eine Welt der Phantasie entführen, die sehr bildgewaltig und eindrucksvoll dargestellt wird.
Insgesamt gesehen hat man es hier also mit einer erstklassigen Fortsetzung zu tun, die jederzeit kurzweilig und bestens unterhält und so für ein auch qualitativ hochwertiges Filmvergnügen sorgt, das man sich keinesfalls engehen lassen sollte.
8/10
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