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Splinter (2008)
Eine Kritik von Kettensäge (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 21.03.2010, seitdem 235 Mal gelesen
Dieser Film ist leider nur mittelprächtig!
Die Idee mit einer Stacheligen und dadurch ansteckenden Kreatur fand ich hervorragend und erweckte große Hoffungen. Doch, das Wunder geschah recht bald. Nicht die Kreatur ist das Monster im Film, sondern das wirkliche Monster ist der Kameramann! Jedesmal wenn es durch Angriffe spannend und interessant wird, da packt ihn der Wahnsinn und er ruckelt und wackelt und schleudert wie eine Waschmanschine auf Volldampf. Es ist beinahe unmöglich überhaupt etwas zu erkennen. Man sieht kurz Arme, Schränke, Türen, Menschen, Blut......
Würde man ein Glas Wasser in der Hand halten, so seid gewarnt; bei diesem Film verschüttet ihr es! Dieses Kameramannmonster ist besser als jeder Straßenrüttler!
Zu schade, dabei hatte der Film soviel potenzial, doch wenn man ständig fürchten muß daß der Kameramann gleich wieder losschlägt, dann nimmt das doch eine gewaltige Portion an Freude und Spaß. Somit, nur mittelprächtig.
Ansonsten finde ich die Kulisse und die Atmosphäre wirklich stimmig und bedrohlich. Auch die Musik ist gut gewählt und setzt zum rechten Zeitpunkt die passenden Töne ein, so daß man sich schon einmal tüchtig erschrecken kann. Von den Darstellern muß ich sagen, die sind eigentlich auch recht gut gewählt. Man hätte sicherlich hier und da noch etwas glaubwürdiger spielen können; aber ich finde sie brauchen sich nicht zu verstecken.
Das einzige was mich etwas stutzig gemacht hatte, war die Szene in der sie Denis den Arm amputiert hatten.
Das war dann doch etwas unrealistisch und ich mußte mir ein lautes Lachen verkneifen. 4/10
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