Eine Kritik von TheMarxBrother81 (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 20.01.2012, seitdem 86 Mal gelesen
Kevin Smith, das Urgestein des 1990er Jahre Independent Films.
Mittlerweile hat auch er begriffen, das man, wenn man mehr Kohle verdienen will, einen Mainstream-tauglichen Film machen muss.
Also machte Herr Smith sich daran "Boogie Nights" in die Neuzeit zu verfrachten.
Doch während Burt Reynolds 1998 als Regisseur von Pornos einen tragikomischen Charakter entwarf, so hat Taugenichts und Unsympath Seth Rogen 2008 die Rolle als nerviger und nerdiger Trottel, der mit einem Pornodreh den grossen finanziellen Wurf erhofft.
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Das hört sich gut an, und mache Szenen mit Tracy Lords oder Jason Mewes sind auch ganz lustig, aber das Stimmungsbild des Filmes will sich nicht so richtig einstellen.
Während der Anfang noch als labbermässiger Untergrundstreifen daher kommt, ist die mittlere Hälfte dem Sexdreh gewidmet, wo man
an brachiale Komik nur denken mag.
Denn brachial sind die Einlagen nur bedingt, man versucht das Thema des Harcore-Szenarios eher sanft anzugehen.
Und da ist auch schon der Fehler: Kevin Smith beweist leider keine Eier.
Er nerdet nur so vor sich hin, um mal wirklich ein paar groteske Bilder zu entwerfen fehlt ihm der Mut.
Fazit: mittelmässige Komödie, die typisch für amerikanische Verhältnisse gewagt, aber für Europa eher lau daher kommt.
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