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Horsemen (2009)

Eine Kritik von RemainNameless (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 14.01.2010, seitdem 563 Mal gelesen


Im Jahre 2002 brachte uns Regisseur Jonas Akerlund den skurill- abgedrehten Streifen Spun. Seither verschwand der Schwede von der Bildfläche und brachte zwischenzeitlich nur einen mehr oder minder interessanten Doku-Streifen über Pop-Könign Madonna hervor. Wer hätte erwartet das er 6 Jahre nach dem gelungenen Spun einen Thriller abliefert?

Für "Horsemen" konnte er schonmal einen mir sehr beliebten Veteranen verpflichten, Dennis Quaid (Die Reise ins Ich, Frequency, Right Stuff). Das war also schonmal eine gute Vorraussetzung. Kommen wir aber zum eigentlichen des Films, der Story. Jene ist anfänglich gar nicht so leicht zu durchblicken. Was es mit dem Killer aufsich hat, und welche Ziele er verfolgt wurde mir erst nach einiger Laufzeit klar. Jedoch kann man nicht behaupten, das "Horsemen" stoisch, oder gar langatmig daher kommt.

"Horsemen" ist flott inszeniert, hat eine recht derbe Szene parat (das erklärt auch die KJ-Freigabe) und weiß durch viele kleine "Nettigkeiten" zu überzeugen. Ich hatte die komplette Laufzeit über das Gefühl, das der Film eigentlich in den 70ern spielen sollte. Man nehme da beispielsweise Quaid's Frisur oder Clifton Collins Jr.'s (187, Tigerland, Mindhunters) Bart. Das ganze erinnerte mich an die Flower-Power-Zeit.
Die Darsteller sind gut gewählt. Kommen aber an Quaid, der hier routiniert seinen Stiefel runterspielt nicht vorbei. Hervorzuheben ist unteranderem die Darstellung von Zhang Ziyi (Die Geisha, House of Flying Daggers) und Patrick Fugit (Almost Famous). Beide agieren erschreckend wie überzeugend.

Die Aufklärung, sowie die schlussendliche Begründung für die Serienmorde sind dann evtl nicht unbedingt jedermanns Sache. Ebenso die Identität des Killers ist nicht wirklich der Plot des Jahrhunderts.
Durch seine straffe und geradlinig verlaufende Erzählung und der wirklich überraschenden Laufzeit von knappen 82 Minuten (ohne Abspann) kommt nie sowas wie langeweile auf.

Fazit:

Kein Hauptgewinn, aber ein guter Genre-Vertreter. Passable Darsteller, blutige Kills und eine Grundgeschichte die man als gelungen bezeichnen kann.

6,5/10


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