|
 |

Ansicht eines Reviews
Ocean's Eleven (2001)
Eine Kritik von Lord Bangs (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 09.09.2002, seitdem 390 Mal gelesen
Ein durchschnittliches Star-Vehikel fürs Mainstream-Publikum, dem man zwar durchaus ansieht, dass die Beteiligten ihren Spass hatten, dies aber noch lange nicht dafür sorgt, dass der Film besonders spannend ist. Der Plot ist unnötig verwirrend, die Figuren flach und Julia Robert überflüssig (dafür ist die Idee, beim Abspann bei ihrem Namen “and introducing“ hinzuzufügen, einfach goldig).
Auch das Original ist kein Meilenstein, aber dort hatte es wenigstens Charakterköpfe (Sammy Davis Jr., und Dean Martin). Aber die Herren Pitt, Clooney und Damon sind einfach ausdruckslos.
Alle sehen nur schön und cool aus, niemand hat Ecken oder Kanten, und Regisseur Soderbergh gehört meiner Meinung nach zu den etwas überbewerteten Filmemacher von Hollywood (na gut, sein “Traffic“ war wirklich packend und intelligent). Die Bilder sind zwar manchmal ganz schön ästhetisch fotografiert, aber bei einer Gaunerkomödie geht es nun mal nicht um die Bilder, sondern um den Inhalt und die Figuren.
“Ocean’s Eleven“ unterhält zwar ganz flott und ist durchaus pfiffig, hat aber Längen und wenig Charme.
Die besten Gaunerkomödien sind und bleiben immer noch “Topkapi“ und “Der Clou“.
 | "Surprise me!" BETA |
Zur Übersichtsseite des Films Liste aller lokalen Reviews von Lord Bangs
Zurück
 |
 |
|