Eine Kritik von LJSilver (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 03.10.2004, seitdem 656 Mal gelesen
Hat mir etwas besser gefallen als Wyatt Earp mit Kevin Costner.
Zwar ist dieser Earp zu cool und der saubere Neo-Western-Look ist gewöhnungsbedürftig, dafür war die Handlung nicht so ausufernd wie im Konkurrenzfilm.
Hauptmerkmal dieses Films ist seine Spartanität. Das fängt schon bei der Inszenierung im Neo-Western Look an. Alles ist hell und sauber, die Ausstattung bewusst zurückhaltend. Die Inszenierung ist schnörkellos, Musik wird sehr sparsam eingesetzt.
Die Story umfasst lediglich die Geschehnisse rund um die berühmte Schießerei in Tombstone und verirrt sich nicht in der kompletten Biografie von Wyatt Earp, was dem Film eine wesentlich bessere Dichte und Atmosphäre beschert als beim Konkurrenten.
Russell und Kilmer spielen toll, wobei Russell hier einen kalten Earp spielt und Kilmers Doc Holliday wesentlich mehr Aufmerksamkeit und Tiefe zuteil wird als in Costers Film. Auch hier gibt es in weiteren Rollen jede Menge Hollywood-Stars zu sehen von Charlton Heston bis zu Bill Paxton.
Fazit:
Gelungener Neo-Western, der das berühmte Tombstone Duell filmisch modern angeht, im Gegensatz zum traditionell inszenierten Wyatt Earp mit Kevin Costner.
Unser News-Bereich wurde überarbeitet und wird in Kürze weiter ausgebaut werden, damit Sie stets aktuell über alle Neuigkeiten rund um die Welt des Films informiert sind.