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Freitag, der 13. (2009)

Eine Kritik von Filmgespenst (Bewertung des Films: 1/10)
eingetragen am 31.10.2011, seitdem 168 Mal gelesen


Freitag der 13. ? Ein Remake? Ach du großer Schreck, das kann nicht gut gehen …
Und richtig! Regisseur „Marcus Nispel“ hat hier eine regelrechte Grabschändung im Filmwesen begangen dieser Vollpfosten. Und das regt mich mal so richtig tierisch auf. Ich hasse es, wenn profitgeile Leute, legendäre Klassiker neu aufarbeiten und dadurch das Original fürchterlich beschmutzen. Anstatt an einer ordentlichen Fortsetzung des Klassikers zu arbeiten, beschloss man sich ein weiteres Remake zu kreieren was die Welt nicht brauch und das Filmwesen schon gar nicht.

An dieser Stelle weigere ich mich auch als Filmkritiker die Story näher zu beschreiben und das soll für mich was heißen, denn ich schaue mir wirklich auch den schlechtesten Amateur Film an. Hier hört das Filmwesen durch die Absicht des Remakes aber für mich definitiv auf. Dieses Remake ist keine Beschreibung Wert. Kenner wissen ganz genau warum. Die ersten 15 Minuten reichen aus, um zu sehen, was hier geschehen ist.

Eine völlig unrealistische und übertriebene Kameraführung und Schnittfolge die Hektik vermittelt statt Spannung. Das ist der typische Trend der Neuzeit Filme dadurch zu versauen. Millisekunden Schnitte, die im Auge wehtun. Dazu leichte Abwandlung der original Story, schlechte Schauspieler für solch ein Klassiker usw. Kurz um, ein auf „NEUMODISCH“ produzierter Schrott von der Stange, ohne Liebe und Seele, schnell abgedreht um der jüngeren Zielgruppe einen alten „perfekten“ Klassiker schmackhaft zu machen. Ganz nach dem Motto, was früher funktionierte, könnte auch heute klappen. Da kann man auch gleich zwei Teile in einen packen, einen „Jason“ rennen lassen und weitere Eigenschaften zu sprechen, die er in 10 Teilen irgendwie nie benötigte.

Morde? Fehlanzeige, selbst hier absolute Flaute, wo der Originale bewusst raufhält, wird hier bewusst weggeblendet oder durch billig Schnitt und Effekt versaut. Action wurde hier nur künstlich erzeugt, Spannung gibt es gar keine, jeder verbrennende Kartoffelpuffer in der Pfanne ist spannender zu betrachten. Emotionen, ebenfalls Flaute, der Film hat keine Seele, spricht einen nicht an und ist herzlos produziert. Und was für einen Film noch wichtig ist, die „Kreativität“ die fehlt hier „völlig“ und genau das ist es, was bei einem Remake gefährlich ist und wenn nur absolutes können voraussetzt, und tut mir echt leid, das hat „Marcus Nispel“ nicht und kommt somit an „Sean S. Cunningham“ nicht ran. Ach was sage ich, um weitem nicht ran.

Ich empfehle jedem Zuschauer der jüngeren Generation, ob sie das Remake hier toll fanden oder nicht, sich die „ORIGINALEN“ Freitag der 13. Filme anzuschauen, wenn man sie noch nicht kennen sollte und dann mal mit dem „Remake“ hier zu vergleichen. Man wird ganz schnell feststellen, dass man beim Original in einer fantastischen Zeit landet, die authentisch ist für die Story um Jason. Man wird feststellen, dass der Originale einen berührt, was ein Zeichen ist, dass der Film mit Leidenschaft und Seele produziert wurde. Mit einfachen Mitteln das Bestmögliche für diese Zeit rauszuholen, was für Kreativität steht und natürlich, dass Emotionale das Spannung und auch Horror vermittelt. All das bietet dieses „beschissene Remake“ nicht.

KEINE EMPFEHLUNG!

Ich frage mich echt, wie dieser Streifen hier, eine so hohe Bewertung kassiert. Wissen den die heutigen Filmliebhaber nicht mehr, was einen Film besonders machen? Sehr traurig. Auch wenn ich für einen Film ungern die schlechteste Bewertung gebe, diese billige Scheiße hat es nicht anders verdient und somit positioniere ich mich zu den anderen alten Hasen, die noch Wissen das Klasse nicht Masse ist. Einen Kult so zu verhunzen ist unfassbar. - Remakes sollten verboten werden! - Ganz klar für schlechten Müll 1/10


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