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Spiel mir das Lied vom Tod (1968)

Eine Kritik von bigtrouble (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 21.07.2007, seitdem 391 Mal gelesen


Die ersten Minuten und Szenen sind das beste was man in einem Western (Italo und US !) sehen kann. Ein Bahnsteig, drei Halunken die gelangweilt auf einen Zug warten. Dann kommt der Zug bleibt kurz stehen. Die 3 Kerle machen sich bereit. Der Zug fährt weiter. Ein Mann steht da (Charles Bronson), spielt Mundharmonika, ein kurzer Wortwechsel und dann ... Zu dieser Szene eine fulminante Musik, die alles aussagt um was es im Western geht. Einer gegen eine Übermacht. Und der Tod wartet schon.

Der Titel müsste eigentlich heißen „ Es war einmal im Westen". Den das ist dieser Film eine Hommage an den Western, eine Verknüpfung von Italo und US Western. Wunderbare Landschaften, tolle Bilder und dazu eine großartige Musik. Und immer wieder Schusswechsel. Der deutsche Titel ist bezeichnet für das typische Thema im Western: Rache. Der Wilden Westen verschwindet langsam, die Eisenbahn kommt. Die Gesellschaften sind die neuen Herren über die Wildnis. Killer wie Frank ( Henry Fonda mit kalten blauen Augen) sind nur Angestellte. Einzelgänger, Pioniere und Banditen stehen da im Weg. Franks Aufgabe ist es so lästige Zeitgenossen zu eliminieren. Bis er auf Harmonica trifft. Zusammen (oder gegeneinander) mit dem Outlaw Cheyenne (Jason Robards) und der schönen Witwe Jill (Claudia Cardinale) machen sie es dem gierigen Eisenbahn Tycoon schwer.

Doch die Handlung ist nicht die Hauptsache im Film. Die Musik von Morricone und die Bilder von Leone sind es. Musik und Bilder sind eine Einheit. Die Szenen mit den wortkargen Bronson und den harten Fonda sind einmalig. Perfekte Schauspieler, perfekte Schusswechsel, ein perfektes Spiel mit der Kamera, perfekter Soundtrack machen einen perfekten Western .

Falls es Schwächen gibt so ist es vielleicht die Länge des Films und einige Stellen in der Handlung. Doch du siehts die Bilder, die Schauspieler und hört die Klänge Morricones und man verzeiht alles. Man ist Zeuge eines Highlights der Filmgeschichte. Ein wunderbares Kunstwerk durch und durch.


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