Eine Kritik von esmile (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 10.05.2009, seitdem 615 Mal gelesen
Die Vorstadtkrokodile
Ein neuer Film, der das Thema Jugendbande oder Jugendclique zum Thema hat. Oh nein, dachte ich mir, brauchen wir denn den zigsten „Die Wilden Kerle“ Aufguss und so bin ich dann nur sehr widerwillig mit meinen Kindern, die ihn unbedingt sehen wollten, ins Kino.
Die Vorstadtkrokodile ist das Remake eines bereits 1977 erschienenen Fernsehfilms mit dem gleichen Namen und beide Filme beruhen auf dem gleichnamigen Kinderbuch, dass 1976 von Max von der Grün geschrieben wurde. Ich hab vorab weder den anderen Film gesehen noch das Buch gelesen, bin also sehr unbelastet ins Kino und ich muss sagen, dass der Film nicht nur den Kinder sonder auch mir sehr gut gefallen hat und die Vorstadtkrokodile sind Meilen besser als z.B. alle „Die Wilden Kerle“ Filme.
Hannes ist neu in der Stadt und lebt bei seiner jungen allein erziehenden Mutter, die tagsüber in einem Laden arbeitet und abends für ihr bevorstehendes Examen lernt. Die beiden haben trotzdem dass die Mutter so viel arbeitet sehr wenig Geld und zudem ist Hannes sehr oft allein zu Hause. In der Stadt gibt es eine Jugendclique, die sich „Die Vorstadtkrokodile“ nennen, um bei ihnen aufgenommen zu werden muss Hannes eine gefährliche Mutprobe bestehen. Als er es geschafft hat auf ein hohes Einsturzgefährdetes Dach zu klettern und quasi bei den Vorstadtkrokodilen aufgenommen ist, rutscht er vom Dach und kann sich nur mit großer Mühe an einer Dachrinne festhalten, die jedoch auch zu brechen droht. Die anderen Vorstadtkrokodile rechnen schon mit seinem kompletten Absturz, doch von seinem Zimmer aus sieht der Querschnittsgelähmte Kai das nahende Unglück und ruft die Feuerwehr, die auch schnell kommt und Hannes in letzter Sekunde rettet. Durch diesen Vorfall lernen sich Hannes und Kai kennen, doch als Hannes Kai auch bei den Vorstadtkrokodilen aufnehmen will, sind die anderen, außer dem einzigen Mädchen in der Gruppe, dagegen, da man ihrer Meinung nach mit einem „Spasti“ nichts anfangen kann. Den Abend drauf beobachtet Kai jedoch durch sein Teleskop, wie ein Laden in der Innenstadt von maskierten Männern ausgeraubt wird. Als dann noch der Laden von Hannes Mutter den Einbrechern zum Opfer fällt und die Polizei 1000 Euro Belohnung für die Ergreifung der Täter aussetzt, wird Kai als einziger Augenzeuge plötzlich interessant für die Vorstadtkrokodile, da sie die Einbrecher fangen und mit dem Belohnungsgeld Hannes Mutter helfen wollen.
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