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Final Destination (2000)

Eine Kritik von Schwarz (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 29.08.2004, seitdem 348 Mal gelesen


Eine amerikanische Schulklasse fliegt nach Paris, doch als sie im Flugzeug sitzt hat Alex (Devon Sawa) eine Vision vom Absturz des Flugzeugs. Nach einigem Tumult werden er und einige Schulkameraden des Fliegers verwiesen. Noch mit dem Flughafenpersonal debattierend erleben sie, wie die Maschine kurz nach dem Start explodiert. Das FBI ist an dem Fall umso mehr interessiert, als von den glücklichen Überlebenden einer nach dem anderen auf sonderbare Weise stirbt, und Alex immer in der Nähe ist. Der wiederum stellt eigene Recherchen an und ahnt, dass die Zeit für ihn und seine Freunde eigentlich schon abgelaufen war, was der Tod nun im Einzelnen zu korrigieren versucht. Was uns James Wong hier präsentiert, ist eine erfrischend neue Story, wenn man bedenkt, dass "Final Destination" auf das "Pre-"Scream"-Publikum zugeschnitten ist, jedoch nicht bloß im Fahrwasser der Neoslasher mitschwimmt. Statt dessen gibt es keinen personifizierten Killer, sondern der Tod als unsichtbare Macht greift reglementierend ein. Auf irgendwelche peinlichen Mysteryeffekte, um diesen darzustellen, wurde zum Glück verzichtet, dafür gibt es haufenweise spannende Szenen, die eigentlich nur aus jenem Schlitzergenre bekannt sind. So sind dann auch die tödlichen Unfälle äußerst kreativ gestaltet und mitunter gibt es Todesfälle, die an unvermittelter Plötzlichlichkeit kaum zu überbieten sind. Für die FSK von 16 ist hier einiges erstaunlich heftig (und professionell) umgesetzt, jedoch eine Verbrennung fiel wohl leider dem R-Rating zum Opfer. Die Charaktere können für einen Teenie-Horror-Film durchaus überzeugen, vor allem der sensitive Alex wirkt überzeugend. Wer also spannende Schockszenen mit schwarzem Humor gekoppelt mag, wird mit diesem übernatürlich motivierten, durchgehend kurzweiligen Werk Freude haben. Kleine Abzüge gibt es für die in der zweiten Hälfte nicht immer glaubhaft gehaltene Storywendung, bei Popcornkino wie diesem ist das allerdings verschmerzlich. Als Bonus erfuhr "Final Destination" ein ebenfalls gelungenes Sequel, dass in den Horrorszenen noch einen drauf setzt.

Fazit: Teeniehorror einmal anders, clever gemacht und gespickt mit schwarzhumorigen Fiesheiten. 7/10 Punkten


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