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Shadow und der Fluch des Khan (1994)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 10.06.2006, seitdem 643 Mal gelesen



Lamont Cranston nistet sich in Tibet als Drogenbaron ein und terrorisiert die Bevölkerung, da nimmt sich seiner ein mächtiger Mönch an, der ihn lehrt, seine dunkle Seite (welcher er bisher – offensichtlich – immer nachgegeben hat) unter Kontrolle zu halten. Der Bekehrte reist zurück nach New York und widmet sein Leben von nun an der Verbrechensbekämpfung in der Tarnung als geheimnisvollen "Shadow", wobei ihm seine Fähigkeit, „den Geist der Menschen zu vernebeln“, zugute kommt (auch diesen Trick hat er vom Mönch gelernt).
Da kommt eines Tages ein Neuer in die Stadt, Shiwan Khan nämlich, letzter Nachfolger des legendären Dschingis Khan, ausgestattet mit dessen ebenfalls beträchtlicher, Shadows Kräften ebenbürtiger Macht. Sein Ziel ist die Weltherrschaft, aber da hat der New Yorker Superheld natürlich was dagegen…
Das ist doch mal so richtig gutes Popcornkino! Da wäre schon mal ein perfekter Cast: Alec Baldwin macht als durchaus zwiespältiger Titelheld eine gute Figur (das düstere Shadow-"Design" inklusive verzerrter Gesichtszüge gefällt mir sowieso sehr gut), John Lone gibt als Khan einen wunderbaren Bösewicht ab, Ian McKellen ist eh immer eine Bereicherung, Tim Curry ist vielleicht ein bisschen zu sehr Comic Relief in seiner Rolle als arschkriecherischer Henchman, aber was soll’s, und Penelope Ann Miller sieht nicht nur lecker aus, sondern gibt auch eine relativ wehrhafte weibliche Protagonistin ab.
Die Kulissen und Sets sind sehr beeindruckend, das „alternative“ New York der Dreissiger (vor allem durch sehr schöne Modelle zum Leben erweckt) ist visuell eine Wucht, nicht zuletzt in den grandiosen Kamerafahrten über die Stadt.
Die Spezialeffekte (auch ein paar vereinzelte, aber immer überzeugende GCIs kommen zum Zuge) lassen nichts zu wünschen übrig und der pompös-pathetische, sehr einprägsame (und halt einfach coole) Score von Jerry Goldsmith geht einem sofort ins Ohr.
Zudem sorgt Regisseur Mulcahy für ein flottes Tempo und eine Menge Action, verliert mit Charakterstuff nicht allzu viel Zeit und inszeniert auch mit einem gesunden Mass an Humor; die Story ist hübsch knackig und kommt ohne grössere Schwachheiten aus.
Alles in allem ist THE SHADOW schlicht und ergreifend perfektes Unterhaltungskino, wie es davon viel mehr geben sollte.


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