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Ansicht eines Reviews
Panic Room (2002)
Eine Kritik von Susp eingetragen am 16.09.2003, seitdem 262 Mal gelesen
Nachdem ich fast überall nur gutes über den Film „Panic Room“ gelesen und gehört hatte, war es für mich natürlich sofort ein Grund mehr, mir auch diesen neuen Streifen anzuschauen. Eigentlich sind ja solche Thriller nicht unbedingt mein Fall, doch schon vorweg einmal muss ich euch sagen, dieser Film hat es wirklich in sich und den sollte man unbedingt mal gesehen haben, wahrlich ein Meisterwerk. Doch bevor ich meine Ansicht etwas detaillierter begründe, möchte ich wie immer zuvor einige Aspekte zur Story erzählen.
Story:
Meg Altmann (Jodie Forster) und ihre kleine Tochter Sarah ( Kristen Stewart), ziehen in ihr neues Zuhause ein, einem großen Haus mit mehreren Etagen welches sich in New York befindet. Dort hat der reiche Vorbesitzer einen Panic Room eingerichtet, der im Notfall betreten werden kann und keiner von außen hinein kommt. Dort drin stecken jede Menge Überwachungskameras, ein Telefon und man kann dort nützliche Utensilien verstauen. Doch dies ist für die beiden anfangs nur Nebensache.
Doch bereits in der ersten Nacht hört Meg Altmann Stimmen im Haus und erkennt, dass sich dort 3 Einbrecher hinein verschlagen haben. In ihrer Panik flüchtet sie in den Panic Room mit ihrer Tochter und hofft die Ganoven verlassen das Haus eilig. Doch diese kennen sich natürlich aus und wissen, ihre Gesuchte Beute ist in jenem Raum und setzten somit alles daran, in ihn hineinzukommen. Wie lange behalten die beiden Frauen die Nerven oder wann geben die Gangster endlich auf? Dies wäre alles kein Problem wenn Sarah nicht unbedingt zu jeder bestimmten Zeit ihre Medizin bräuchte, die allerdings nicht im Panic Room, sondern mitten im Haus, zwischen den Gangstern liegt.
Das Telefon ist auch schnell abgeklemmt und so sitzen die beiden hilflos in der Falle. Riskiert Meg Altmann das Leben ihrer Tochter um heil aus der ganzen Sache raus zu kommen, denn mittlerweile weiß sie, diese werden keine Zeugen dulden und es wäre das aus für beide, sobald sie den Panic Room verlassen.
Fazit Story:
Das Katz und Maus Spiel fesselt den Zuschauer förmlich und lässt ihn gnadenlos die Ängste und Gefühle der Meg Altmann miterleben. Dabei spielt auch die Musik eine große Rolle, welche sehr gut der Story angepasst wurde, ähnlich wie ich es zuvor nur aus Halloween Filmen kannte. Man kann sich als Zuschauer sehr schnell und sehr gut in die Lage der beiden Frauen versetzen, denn was würde man selber in einer solchen Notlage unternehmen?
Die Story ist sehr spannend aufgebaut und wird zum Ende hin auch mit einer ordentlichen Portion Action versehen, was ich besonders gut fand, denn hier gibt es auch mal wieder einen vernünftigen Schluss, den ich allerdings nicht preisgeben werde, denn sonst wäre ja die Spannung weg. Gerade auch die unterschiedlichen Einstellungen und Sichtweisen der Gangster sowie ihre Versuche in den Raum zu gelangen sind sehr unterhaltsam und überwältigend zugleich. Endlich mal wieder ein Plot der mich völlig überzeugt hat.
Schauspieler:
Meisterregisseur David Fincher, der bereits für Alien 3, Seven, The Game und Fight Club am Werke war, hat für Panic Room wirklich sehr gute Schauspieler zusammenbringen können. Allen voran Jodie Forster, welche im Film die Rolle der Mutter Meg Altmann spielt und das mit absoluter Klasse. Sie schafft es dem Zuschauer ihre Ängste und Gefühle sehr gut herüberzubringen und auch im weiterem Filmverlauf, wo sie dann langsam zur Powerfrau mutiert, wirkt dies keineswegs unglaubwürdig oder überdreht. Man nimmt ihr ihre Rolle bedenkenlos ab und für mich sollte dies für eine Nominierung eines Filmpreises allemal gereicht haben, denn sie war einfach top.
Unterstützt wird sie von der jungen Kristen Stewart, ihrer kranken Tochter im Film. Leider war sie mir zuvor nicht bekannt, doch nach diesem Film sollten sich die Zuschauer sie gemerkt haben, denn ihre Leistung war ebenso sehr gut und man wird in Zukunft sicherlich noch weitere Sachen von ihr sehen. Verständlicherweise kann sie neben Jodie Forster noch nicht völlig überragend wirken, doc jeder müsste gesehen haben, sie hat es wirklich drauf mit dem schauspielern.
Dies ist allerdings auch bei Forrest Whitaker, Jared Leto und Dwinght Yoakam so, die den Part der 3 völlig verschiedenen Einbrecher übernommen haben. Die 3 wirken wirklich sehr entschlossen und beängstigend, auch wenn man schnell heraus sehen kann, das eine runter Ihnen nicht wirklich so böse ist, wie er wirkt, was ihm natürlich schnell eine gewisse aber dennoch geringe Sympathie vermittelt, doch darauf gehe ich nicht genauer ein, das würde wichtige Elemente des späteren Filmverlaufes verraten und wer will das schon vorher wissen?
Fazit:
„Panic Room“ bietet dem Zuschauer alles auf, was dieser sehen will. Die Story ist wirklich sehr gut und auch deren Umsetzung ist total gelungen, was auch an einer sehr passenden Filmmusik und Kameraführung liegt. Des Weiteren bieten die Darsteller den vollen Einsatz auf und Jodie Forster wächst in ihrer Rolle einfach über sich heraus und zieht das ganze Publikum in den Bann. Dies war für mich ein Film wo ich sagen kann, der Kinobesuch hat sich voll und ganz gelohnt, der ist sein Geld wirklich wert.
Daher kann ich Panic Room auch jedermann weiterempfehlen, der nicht allzu ängstlich ist und gerne Thriller schaut. Eigentlich muss ich sogar mal behaupten, der Film ist Pflichtprogramm denn so was sieht man wirklich nicht alle Tage da hat David Fincher ein Meisterwerk geschaffen. 10/10
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