Eine Kritik von Nr1Sunny (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 30.08.2004, seitdem 193 Mal gelesen
"Panic Room" ist ein weiterer Thriller von David Fincher. Allerdings lässt sich der Regisseur bei diesem Streifen sehr viel Zeit. So wird man die ersten 15 Minuten erst einmal nur in das neue Haus eingeführt und erfährt ein paar Sachen zum Panic Room. Erst dann beginnt der Streifen langsam spannend zu werden. Aber auch hier lässt sich Fincher wieder Zeit. Es dauert eine ganze Weile bis die beiden Gefangenen im Raum in eine wirklich bedrohende Atmosphäre hineingeraten. Auch ist es schade, dass man am Ende nichts weiter über das weitere Schicksal des Einbrechers erfährt, ein kurzer Blick in die Gerichtsverhandlung wäre bestimmt interessant gewesen.
Gut hingegen sind die Kamerafahrten und die Darstellung des brutalen Einbrechers geraten. Dieser schreckt auch nicht vor Mord zurück, um sein Ziel zu erreichen. Tode gibt es aber so gut wie keine im Film - aber die Unberechenbarkeit dieses Mannes schwebt die ganze Zeit im Raum.
"Panic Room" kann auf jeden Fall für einen unterhaltsamen und spannenden Abend sorgen. Für diesen Film kann ich jedoch keine Kaufempfehlung aussprechen. Der Film steht und fällt mit dem Aufbau seiner Spannung. Hat man ihn einmal gesehen, ist der Reiz des Filmes eigentlich verloren. Deswegen lohnt sich hier eher der Gang zur Videothek.
noch 6 Punkte
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