Eine Kritik von padawan (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 30.12.2006, seitdem 406 Mal gelesen
Mit 6 Jahren Verspätung habe ich mir nun endlich mal Hollow Man - Unsichtbare Gefahr reingezogen.
Ich bin sehr überrascht.
Die Spezialeffekte sind noch immer ein Schmuckstück. Die Computeranimationen wirken tadellos und sind hervorragend in Szene gesetzt worden.
Kevin Bacon ist zwar die meiste Zeit der Filmdauer nicht zu sehen, liefert aber ein extrem intensives psychopatisch größenwahnsinniges Spiel ab, das einem kalte Schauer über den Rücken rasen lässt.
Auch die anderen Darsteller (wenn auch "Kanonenfutter" für das letzte Drittel des Filmes) spielen ihre Parts ordentlich.
Die Storyline ist sehr spannend entwickelt worden und wird bis zum "heißen Finale" niemals langweilig.
Die fast 2 Stunden sind wie im Fluge vorbei, und man wird grandios unterhalten.
Die Gewaltszenen sind recht hart für ein 16er-Rating.
Die oft kritisierten Sexszenen sind handlungstechnisch ordentlich eingesetzt und spiegeln Hollow Mans kranke und narzißtische Charaktere voll und ganz wider.
Vielleicht sollte sich jeder Kritiker des Streifens mal hinterfragen, was er sich so trauen würde, wenn er unsichtbar wäre ...
Fazit:
Verhoevens SF-Film ist unterhaltsamer und gegen Ende hin harter Tobak.
Glücklicherweise fehlt jeglicher amerikanische Teenie-Humor ... und der "Superman-Witz" ist wirklich gut!
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