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Rampage - Rache ist unbarmherzig (2009)
Eine Kritik von Ersin H. (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 10.10.2011, seitdem 498 Mal gelesen
Morbides unnd erschreckendes Spiegelbild einer Gesellschaft, die nur auf Wünschen, auf der Suche nach und höherem Streben besteht, dass nicht jeder diese Ziele erfüllen kann ist klar.
So einer ist auch der Protagonist in Rampage, eine kleiner Jedermann, etwas desillusioniert wird von seinen Eltern bedrängt auszuziehen, jemand der arbeitslos ist und von der Welt ein negatives Gesamtbild hat. So fängt er an einen Amoklauf zu beginnen, was als Drama startet entwickelt sich zu einem intensiven brutalen Actiongemetzel. Einer der besten Werke von Uwe Boll, ganz ehrlich, der Film ist sehr schablonenhaft, doch trotzdem äusserst sozialkritisch. Es gibt viele harte Shoutouts die gut gemacht sind.
Der Amokläufer ein Loser, der emotionslos bleibt, man sieht nur sein inneres Getrümmer in Form von verzweifelten Gedanken an die Zukunft. Der Film ist sehr gelungen, besitzt kaum Musik und hat einen autobiographischen Charakter, was nochmals intensiv wirkt. Ein kleines Meisterwerk, realistisch und kalt wie Nachrichten über einen Amoklauf.
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