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Surrogates - Mein zweites Ich (2009)
Eine Kritik von Black_Revy (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 15.08.2010, seitdem 236 Mal gelesen
Was ist bloß mit Bruce Willis los? Seit Lucky # Slevin habe ich keinen einzigen guten Film mehr mit ihm gesehen und mache mir allmählich Sorgen um den einst so großartigen Action-Darsteller. Denn auch Surrogates ist wieder eine einzige Enttäuschung. Der Film fällt mal wieder unter die Kategorie "Gute Idee schlecht umgesetzt". Im Prinzip ist Surrogates nichts weiter als eine noch trashigere Variante von Avatar nur ohne Fantasy Wesen sondern mit "menschlichen" Avataren. Und natürlich kommt dann irgendwann wieder die allseits beliebte Moral der Menschen, doch wieder selbst zu leben. Dann hat er Film auch noch ziemlich bescheidene Effekte. Das Rumgehüpfe der Surrogates wirkte zum großen Teil unfreiwillig komisch und passte so überhaupt nicht ins Konzept. Sowieso war die Action hier komplett Fehl am Platz. Hätte der Film 0% Action und würde nur aus Dialogen und Intrigen bestehen, hätte vielleicht was daraus werden können, doch so verkommt Surrogates leider zum wenig unterhaltendem Action Trash. Richtig peinlich wurde es dann aber erst gegen Ende, als alles nur noch an den Haaren herbei gezogen wird und uns ein Ende präsentiert wird, welches an Unlogik und Ungereimtheit kaum zu toppen ist. Da ist eigentlich nur die alberne und völlig uninteressante Story mit Bruce Willis und seiner Frau schlimmer.
Fazit : Ich mache mir um Bruce Willis mehr Sorgen, als um Nicolas Cage. Wenn das so weiter geht, ist Willis bald auf der gleichen Ebene wie Val Kilmer, Steven Seagal, Wesley Snipes und Dolph Lundgren. Mit beiden Augen zusammengedrückt kann ich Surrogates wegen der netten Idee gerade noch so als Durchschnittsfilm durchgehen lassen.
5,5/10
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