Eine Kritik von Sylvio Constabel (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 02.09.2009, seitdem 240 Mal gelesen
Wong Jing erzählt eine spannende, wenn auch leicht langatmige Geschichte von den Anfängen der Korruptionsbekämpfung in den 70er Jahren der ehemaligen britischen Kronkolonie. Seinen traurigen Höhepunkt erreichte die Korruption in den 60er und frühen 70er Jahren. Mit Gründung der ICAC (Independent Commission Against Corruption) 1974 begann ein neues Zeitalter im hongkonger Polizeiwesen. Zu dieser Zeit war 90 % des Polizeiapparats korrupt.
Vom Beginn der Korruptionsbekämpfung handelt ICAC - I CORRUPT ALL COPS. Im Gegensatz zu vielen neuen Produktionen aus heutiger Zeit, läßt sich ICAC verdammt viel Zeit, alle Charaktere aufs Genauste einzuführen. Die ganze Geschichte entwickelt sich langsam, schon fast schleppend - eine gute Ausdauer, solch eine enorm erzählerische Herangehensweise zu bewerkstelligen - ist unbedingt erforderlich. Für Freunde des versammelten Schauspielerensembles aber dennoch zu empfehlen, da wirklich tolle Leistungen dargeboten werden. Einzig Tony Leung Ka-fei geht mir so langsam aber sicher mit seinem exhaltierten Rumgezicke und permanentem Overacting auf den Keks. 6/10
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