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Edward mit den Scherenhänden (1990)
Eine Kritik von AR (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 02.12.2002, seitdem 823 Mal gelesen
Edward mit den Scherenhänden ist ein Drama.
Denn von Anfang an wird klar, daß es mit Edward kein gutes Ende nehmen kann.
Durch seine künstlerische Begabung kann er sich zu Anfang bei den Klatschmäulern des Dorfes beliebt machen.
Im Grunde genommen lieben diese jedoch nicht ihn, sondern seiner Arbeit. Sie nutzen ihn aus, indem sie sich die Hecken, die Hunde und die Haare von ihm schneiden lassen, doch sobald sie das Gefallen an Edwards Kunst verlieren sollten, grenzen sie ihn aus und möchten nichts mit ihm zu tun (gehabt) haben.
Tragisch endet die Geschichte eigentlich für alle Beteiligten, eigens die Frau, die von Anfang an behauptet hat, Edward sei vom Teufel besessen, hat letztenendes ihren Triumph, als sich tatsächlich das Dorf gegen ihn stellt
und ihn ächtet.
Kim Boggs, Edwards Geliebte kann ihren ungewöhnlichen Freund nicht so sehr geliebt haben, daß sie nicht imstande gewesen wäre, sich neu zu verlieben, denn, und hier wird jetzt gespoilert, diese stellt sich schließlich zum Schluß als Großmutter - also auch Mutter - also auch als Frau heraus, die eine neue Liebe gefunden hat.
Bevor ich mich über den Film informierte, bin ich davon ausgegangen, Edward mit den Scherenhänden sei ein brutales Horrorgemetzel, das ist jedoch nicht der Fall, was teilweise schade ist, denn als solcher hätte ein Film mit diesem Titel großes Potential gehabt.
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