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Resident Evil (2002)

Eine Kritik von Hunter (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 04.04.2002, seitdem 256 Mal gelesen


Wie lange habe ich auf diesen Film gewartet? Ewig! Bei jedem neuen Spiel hab ich mir gedacht: Wann kommt endlich der Film?! Und dann die Gerüchteküche: Romero wird den machen; es wird zwei Fassungen geben u.s.w.....

Story: Im Hive, einem unterirdischen Labor der Umbrella Corporation, bricht ein Virus aus. Der Zentralcomputer verriegelt sämtliche Türen und sperrt somit alle Arbeiter des Labors dort ein. Der Virus lässt sie zu blutrünstigen Zombies werden.
Zur Schadensbegrenzung schickt Umbrella eine Gruppe speziell trainierter Söldner...

Als ich dann Jahre später aus dem Kino komme bin ich zumindest eins nicht: Enttäuscht!
Es gibt viel zuviel Action, Zombies und Dinge die originalgetreu aus den Speielen übernommen wurden. Langeweile kriegt man also nicht!
Einige Kritikpunkte jedoch, lassen die Adaption alles andere als ein Highlight werden: Zunächst muss man sagen, dass doch einige Ideen einfach aus anderen Genrefilmen geklaut wurden. (Am offensichtlichsten dürften die Laserstrahlen der Red Queen [der Computer] sein, die unweigerlich an den fantastischen „CUBE“ erinnern). Mich stört das aber nicht sonderlich.
Vielmehr die Tatsache, dass die Protagonisten sich ständig zur nächsten „ Station“ im Film bewegen, nimmt dem Film die Klasse. Nichts gegen einige hektische Actionszenen, aber mal ehrlich: Zuviel Speed tut einem Zombiefilm einfach nicht gut!
Der Tod muss sich meiner Meinung nach eher langsam nähern!
Die zweite Sache, die mich sehr gestört hat war die Blutleerheit des Films. Ein Zombiefilm ohne Splatter ? Bei Romero hätte es das nicht gegeben!
Um näher auf die eigentlichen Hauptdarsteller einzugehen:
Es gibt sowohl superkrass gestylte Zombies als auch welche, die aussehen, als hätten sie nur ne Nacht nicht geschlafen.

Um noch ein Paar Höhepunkte des Films zu nennen: Die Killerhunde sehen supergeil aus! Es gibt einige Anspielungen auf die Games. (SPOILER: Ein Wissenschaftler sagt, dass man einen Verletzten für das
Nemesis Projekt gebrauchen kann....)

Der Score von Marilyn Manson passt perfekt zur Atmosphäre und auch der Slipknot Song in den Kredits ist durchaus passend.
Also, Fans der Spiele sollten sich das auf keinen Fall entgehen lassen, alle anderen Horrorfans, die nicht sofort mit der Dead Trilogie vergleichen, werden gut unterhalten!
Atmosphäre: 7/10
Blood/Gore: 5/10
Schocks: 8/10
Action: 8/10
Musik: 8/10
Film: 7/10
P.S.: Sollte auf DVD eine Unrated Fassung folgen würde die Bewertung natürlich anders ausfallen!


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