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Arac Attack - Angriff der achtbeinigen Monster (2002)

Eine Kritik von KillBill-75
eingetragen am 28.05.2009, seitdem 161 Mal gelesen


Die Einwohner einer verträumten Kleinstadt erleben, wie Hunderte von kleinen Spinnen aufgrund extrem giftiger Chemikalien zu riesigen Monstern mutieren. Als endlich Alarm geschlagen wird, mobilisieren Mineningenieur Chris McCormick und Sherrif Samantha Parker die bedrohten Bewohner des Ortes. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen die blutrünstigen Bestien auf.

Wer hier einen nervenaufreibenden Tierhorror-Schocker erwartet, wird enttäuscht sein. "Arac Attack" entpuppt sich als liebevolle Hommage an B-Movies der 50er Jahre wie "Tarantula" oder "Formicula". Hin und wieder gibt es auch den einen oder anderen Schockeffekt, ansonsten dominieren unblutiger, dezenter Grusel und sehr viel Humor.

Die bekannten Darsteller (allen voran David "Scream" Arquette und die hübsche Kari "Anaconda" Wuhrer) sind mit Spielfreude bei der Sache und hauchen ihren Charakteren viel Leben ein.

Es macht einfach Spaß den schrägen Bewohnern des Ortes mit ihren Macken zuzusehen, wie sie den Kampf mit Eau de Toilette und Heckenscheren gegen die Brut aufnehmen. Und wenn der schusselige Hilfssheriff mit der Kettensäge auf die mutierten Achtbeiner losgeht wird ganz nebenbei auch noch "The Texas Chainsaw Massacre" zitiert.

Und wer sich in der Filmgeschichte gut auskennt, wird eine weitere Parallele zu einem anderen Horrorklassiker entdecken: George A. Romeros "Dawn Of The Dead". Hier wie da flüchten die Bewohner vor der Gefahr in die Mall, die sich bestens eignet, sich mit allerhand Waffen gegen den Gegner zu wappnen.

Regisseur und Drehbuchautor Ellory Elkayem beweist großen Einfallsreichtum und inszenatorisches Geschick. Bereits zwei Jahre zuvor inszenierte er den überdurchschnittlich guten Schaben-Schocker "They Nest - Tödliche Brut", bei dem im Gegensatz zu "Arac Attack" derbe Splattereinlagen im Vordergrund standen.

Auch die humorvollere Variante bietet durchgehend gute Unterhaltung mit viel Action, grünem Schleim und hervorragend animierten Krabbeltieren. Elkayem erreicht mit Leichtigkeit den Charme der großen alten Vorbilder, vor denen er sich mit Respekt verneigt und schafft eine ausgewogene Mischung aus Situationskomik und Gruselatmosphäre, deren Ende zwar vorhersehbar, aber keineswegs enttäuschend ist.

Spinnen haben 8 Beine, "Arac Attack" acht Punkte!


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